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Verkauf wertloser Wertpapiere kurz vor Fälligkeit ist steuerlich unbeachtlich

(bo/ddp.djn). Nach der gängigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes können Anleger keine Steuervorteile daraus ziehen, wenn Optionsscheine oder Zertifikate bei Laufzeitende wertlos verfallen. Das gilt nach Auskunft der Oberfinanzdirektion Münster (Kurzinfo Einkommensteuer Nr. 021/2009) auch dann, wenn Anleger die Papiere nicht verfallen lassen, sondern sie kurz vor Fälligkeit zum Minimalpreis von einem Cent veräußern.

Die Münsteraner sehen darin nach einem Bericht des Internetportal iww.de einen Gestaltungsmissbrauch, sodass die erzielten Veräußerungsverluste steuerlich nicht zu berücksichtigen sind. Denn aus wirtschaftlicher Sicht besteht kein Grund für den Verkauf, der lediglich einen Bruchteil der ursprünglichen Anschaffungskosten erlöst. Vielmehr will der Verkäufer lediglich Verkaufsverluste steuerlich geltend machen, die als Verfall zu bewerten sind.

(Redaktion)


 


 

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