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Verlag der «FAZ» macht fast 20 Millionen Verlust

(bo/ddp-hes). Die Umsätze der Frankfurter Allgemeinen Zeitung GmbH (F.A.Z. GmbH) sind im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 um 18 Prozent auf 252,4 Millionen Euro gesunken.

In der Bilanz der F.A.Z GmbH schlug sich das mit einem Jahresfehlbetrag von 19,8 Millionen Euro nieder, wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» am Dienstag berichtete. Auch die Verlagsgruppe der «FAZ» musste danach unter dem Strich einen Verlust von 20,5 Millionen Euro verkraften. Die Bilanzsumme des Konzerns habe sich auf 392,2 Millionen Euro vermindert.

Der Grund für den starken Rückgang der Umsatzerlöse seien sinkende
Werbeeinnahmen. Vor allem die Stellenanzeigen für Fach- und
Führungskräfte seien kräftig zurückgegangen. Die Gesellschaft sei
jedoch «dank der guten Liquiditätsausstattung in Verbindung mit der
traditionell sehr konservativen Anlagestrategie» vollständig
innenfinanziert und nehme ebenso wie die Verlagsgruppe keine
Bankkredite in Anspruch.

Für dieses Jahr rechnet die «FAZ» mit einer Erholung im zweiten
Halbjahr. Die Verlagsgruppe habe früh «mit entschlossener
Kostensenkung» auf den Anzeigenrückgang reagiert, zitierte die «FAZ»
ihre Geschäftsführung. Aufgrund der stabilen Auflage der Zeitung und
der gegen den Trend steigenden Auflage der «Frankfurter Allgemeinen
Sonntagszeitung» seien höhere Vertriebserlöse zu erwarten. Zudem
entspanne sich die Situation auf dem Anzeigenmarkt: Das wachsende
Volumen und die höheren Preise sollen für steigende Erlöse bei den
Anzeigen sorgen.

Foto: www.pixelio.de

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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