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  • 29.04.2015, 14:08 Uhr
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Vermögen

Geldanlage zu Niedrigzinszeiten: Den richtigen Aktien-Broker finden

In Zeiten, in welchen die EZB den Zinssatz auf 0,05 Prozent und damit sozusagen auf null gedrückt hat, erlebt der Aktienmarkt derzeit einen Aufschwung. Denn rechnet man die Inflation hinzu, sind klassische Geldanlagen zu einem Verlustgeschäft geworden. Gleichzeitig werden Wertpapiere als Geldanlage wieder attraktiver. Was früher als „unsicher“ gehandelt wurde und viele Privatanleger abschreckte, ist nun eine der wenigen verbliebenen Möglichkeiten geworden, sein Vermögen per Zins zu vermehren.

Schließlich hat der DAX im Februar dieses Jahres die Rekordmarke von 11.000 Punkten geknackt und liegt mittlerweile sogar über den 12.000. Es handelt sich um Werte von historischem Ausmaß. Als Begründung nennen die Experten zumindest teilweise den Einstieg zahlreicher Privatanleger nach der Senkung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank. Vor allem die altbewährten Aktien sowie auch die neuen Anlagemöglichkeiten durch binäre Optionen, erfreuen sich immer größerer Investment-Summen durch Börsenneulinge.

Lohnt sich der Einstieg in den Aktienhandel?

Immer mehr Privatpersonen gehen nun den Schritt auf einen Berater oder Broker zu und informieren sich über den Wertpapierhandel, dessen Gewinnchancen und die Risiken. Dabei gibt es mittlerweile verschiedene Möglichkeiten, von den Kursschwankungen der Aktien zu profitieren. Während zahlreiche Internetplattformen, wie Plus 500, Flatex oder LYNX, einen eigenständigen Handel über Online-Tools ermöglichen, sind die traditionellen Aktien Broker ebenfalls hoch im Kurs. Besonders Neueinsteiger an der Börse , die weder die nötige Erfahrung noch das Know-how haben, um selbstständig im Aktienmarkt zu verkehren, sollten sich einen vertrauenswürdigen Partner an ihre Seite holen. Dann kann sich der Handel mit den Wertpapieren durchaus lohnen.

Wie funktioniert der Handel mit den Papieren?

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Aktie zu erwerben: entweder durch einen physischen Kauf oder per Derivat. Dieses kann ein sogenannter CFD (Contracts for Difference) oder ein Zertifikat auf die entsprechende Aktie sein. Der Vorteil eines CFD liegt darin, dass der Händler nicht nur bei steigenden, sondern auch bei fallenden Kursen profitieren kann. Es handelt sich hierbei jedoch um eine höchst spekulative Anlageform, die sich wie folgt von den Aktien unterscheidet:

  • Mit einer Aktie erwirbt der Aktionär einen Anteil am Eigenkapital der jeweiligen Gesellschaft.
  • Die Rechte und Pflichten eines Aktionärs sind im deutschen Aktiengesetz verankert (AktG), welches auf dieser Seite nachgelesen werden kann.
  • Der Erwerber eines CFD besitzt keinen Anteil an dem Unternehmen, sondern lediglich eine entsprechende Forderung.
  • Ein CFD kann sich auf eine Aktie beziehen, muss er aber nicht. Auch Rohstoffe oder Indizes sind möglich.
  • Der CFD-Anleger wird ausschließlich an der Kursentwicklung des Finanzinstrumentes beteiligt.
  • CFDs gehören zur Gruppe der finanziellen Differenzgeschäfte.

Wer in den CFD-Handel einsteigen möchte, der sollte vorerst ohne reales Geld trainieren.

Die Eröffnung eines Wertpapierdepots

Für den Aktienhandel ist es notwendig, ein Wertpapierdepot zu eröffnen. Dies ist bei beinahe jeder regulären Bank möglich sowie auch bei extra Aktionärsbanken oder in entsprechenden Online-Plattformen. Doch hier können die Konditionen und Preise stark schwanken. Je höher die Konto- und Handelsgebühren sind, desto geringer fällt am Ende die Rendite des Aktionärs aus. Hier sind, wie in vielen anderen Branchen auch, die Internetangebote häufig den klassischen überlegen. Hinzu kommt, dass Fremdspesen wie Börsengebühren bis zu 40 Prozent der Orderkosten ausmachen können. Auch hier sollten die Angebote genau unter die Lupe genommen werden. Besonders gut lässt sich beim außerbörslichen Direkthandel sparen. Außerdem gibt es große Unterschiede zwischen dem Direkthandel, zwischen Geld- und Briefkurs und den Kosten bei Limit Orders. Der Vorteil der Filialbanken liegt dann meist darin, dass diese umfassende Beratungsangebote bereitstellen, die bei der Auswahl und wichtigen Fragen helfen können. Wer sich schon etwas besser auskennt, geht dann in der Regel lieber zu einem Aktien Broker.

Den richtigen Aktien-Broker finden

Bei einem Aktien Broker verhält es sich ähnlich wie mit der Suche nach einem Versicherungsmakler oder Finanzberater. Das Vertrauen zwischen Broker und Aktionär ist das A und O. Deshalb ist die Suche nach dem richtigen Broker keine kurzfristige Angelegenheit. Häufig durchläuft ein Trader verschiedene Stationen, bis er sich mit seinem Broker und seiner Anlageform rundum wohlfühlt. Zu Beginn der Suche können spezielle Internetplattformen behilflich sein. Auf broker-bewertungen.de werden, wie am Beispiel IGMarkets zu sehen, umfassende Informationen, Kundenbewertungen und Fakten zu Kosten, Service oder handelbaren Produkten bereitgestellt. Neben den reinen Kosten und der Angebotspalette, sollten bei der Suche nach einem Aktien-Broker zudem folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Regulierung und Sicherheit
  • die genutzte Handelsplattform
  • die anfallenden Depotgebühren
  • Transaktionskosten und Ordergebühren
  • Handelbare Produkte
  • Stabilität der Handelsplattform
  • Kundenservice und zusätzliche Leistungen

Vor allem die Erfahrungsberichte von Tradern sind häufig besonders aussagekräftig und können zudem vor sogenannten „schwarzen Schafen“ schützen. Denn auch diese tummeln sich zunehmend im Aktienhandel. Aber Vorsicht: Nicht jede Bewertung ist echt. 

Tipp: Schwarze Schafe erkennen

Selbst Behörden, Anwälte und Bankenaufseher haben häufig Schwierigkeiten damit, seriöse von unseriösen Aktien-Brokern zu unterscheiden. Das Hauptproblem liegt darin, den Anbietern ihr illegales Tun nachweisen und diese zur Verantwortung ziehen zu können. Das Hauptvergehen liegt in der Regel in der mutwilligen Manipulation von Kursen. Doch wenn die Geschäfte nicht über die Börse abgewickelt werden, ist es beinahe unmöglich dieses nachzuweisen. Um sich vor den schwarzen Schafen des Aktienmarktes zu schützen, gilt es bei der Auswahl des Brokers deshalb gewisse Kriterien zu beachten:

  • Transparenz: Der Broker muss seine Preisfeststellung offenlegen.
  • Erfahrung: Was sagen die bisherigen Kunden und Aktionäre im Internet oder persönlich über den Broker?
  • Website: Eine professionelle, übersichtliche und transparente Website spricht eher für einen seriösen als einen unseriösen Anbieter. Eine Garantie allerdings gibt es nicht!
  • Impressum: Auf der Website lohnt sich zugleich ein kurzer Blick in das Impressum. Ausländische Firmensitze sind nicht zwangsläufig unseriöse Anbieter, die deutschen sind dennoch zu bevorzugen.
  • Mindesteinlage: Wer sich unsicher ist, sollte lieber klein anfangen. Wenn ein Aktien Broker eine immense Mindesteinlage fordert, ist Vorsicht geboten!

(Redaktion)


 


 

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