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Verpflegungspauschale, die Zweite

(bo/ddp.djn). Wer beruflich vorübergehend an einen anderen Ort ziehen muss, kann die Kosten als doppelte Haushaltsführung steuerlich geltend machen. Zusätzlich steht Betroffenen in den ersten drei Monaten eine Verpflegungspauschale von täglich 24 Euro zu. Nach einem Urteil des Finanzgerichts Köln (AZ: 15 K 3336/08) kann diese Pauschale erneut geltend gemacht werden, wenn der Zweitwohnsitz selbst längere Zeit nichtgenutzt werden kann und erst nach zehn Monaten eine Rückkehr in die Zweitwohnung stattfindet.

 In dem Fall hatte ein Pendler wegen einer Gastprofessur den Zweitwohnsitz vorübergehend verlassen und war nach zehn Monaten zurückgekehrt. Die Richter sahen die Situation vergleichbar mit der erstmaligen Begründung eines Zweitwohnsitzes und billigten dem Mann die Pauschale erneut für drei Monate zu.

Quelle Foto: www.pixelio.de

(Redaktion)


 


 

Zweitwohnsitz
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Umzug

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