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  • 05.09.2012, 09:40 Uhr
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  • Rhein-Main
Versicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung schon für Studenten

Wer aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, hat die Möglichkeit, einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Jedes Jahr machen etwa 400.000 Menschen davon Gebrauch.

Allerdings sind die ausgezahlten Beträge – so überhaupt eine Leistungserbringung erfolgt – im Schnitt nur wenige hundert Euro hoch. Bessere Argumente können die Anbieter von privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen kaum an die Hand bekommen.

Getreu dem Motto „Je eher desto besser“ sehen die Versicherer auch in den Studenten eine interessante Klientel, die heftig umworben wird. Die aber nur über ein knappes Budget verfügt und die in der Regel recht hochpreisigen Versicherungen für die Berufsunfähigkeit nicht zahlen kann und will.

Allerdings scheinen diese Zeiten vorbei, denn verschiedene Assekuranzen bieten dem Hochschulnachwuchs sehr gute Berufsunfähigkeitsversicherungen zu Top-Konditionen an. Schon ab 10 Euro Monatsbeitrag können sich Studenten gut versichern.

Dieses vergleichsweise geringe Startgeld wird allerdings schnell von den Versicherungen angepasst – was nichts anderes als eine Tariferhöhung bedeutet. Spätestens wenn der Student ins Arbeitsleben eintritt, wird aus dem Start- der Normaltarif. Schon bei Vertragsabschluss sollte man also nicht nur den Einstiegspreis im Auge haben, sondern sich auch klar den zu erwartenden Beitrag nach fünf oder zehn Jahren nennen lassen.

Dies ist auch allein deshalb schon wichtig, weil ein späterer Versicherungswechsel fast immer mit finanziellen Nachteilen einhergeht. Das höhere Eintrittsalter oder dann schon bestehende Vorerkrankungen machen den Wechsel zu einer komplizierten Angelegenheit.

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man also den Gesellschaften den Vorzug geben, die gute Vertragsbedingungen bieten und die auch bei der fälligen Tarifumstellung nicht durch übermäßige Beitragsanpassungen auffallen. Einige Versicherer lassen sogar ihre Kunden den Umstellungszeitpunkt frei wählen. Keine schlechte Lösung, denn Studienende bedeutet nicht auch zwangsläufig Arbeitsbeginn. Bis es zu einer Festanstellung kommt, können Monate ins Land gehen – da kann der Student durchaus auf Angestelltentarife verzichten.

(Redaktion)


 

 

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