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Commerzbank-Chef

Verzinsung der Staatshilfe ist zu schaffen

(bo/ddp.djn). Der Vorstandssprecher der Commerzbank, Martin Blessing, hat die Beteiligung des Staates an der Bank verteidigt. Er sei optimistisch, dass die Verzinsung der stillen Einlagen von insgesamt 16,4 Milliarden Euro die Bank nicht überfordern werde, berichtete die «Börsen-Zeitung» (Freitagausgabe). Die jährliche Zahlung an den Staat summiere sich auf etwa 700 Millionen Euro nach Steuerbelastung.

«Die Ertragskraft des neuen entstehenden Instituts ist groß genug, das ganze Thema zu lösen», sagte Blessing bei einer Veranstaltung am Donnerstagabend in Stuttgart. Der Manager deutete zudem an, dass Commerzbank und Dresdner Bank im vierten Quartal erhebliche Verluste erlitten hätten. Das Schlussquartal sei für den Finanzsektor insgesamt sehr schlecht gelaufen. Die Commerzbank will die Dresdner Bank nach eigenen Angaben bis Ende Januar vollständig übernehmen.

Nach der Fusion woll die Commerzbank mit einer Eigenkapitalquote von etwa zehn Prozent an den Start gehen, sagte Blessing dem Blatt. Am Jahresende 2008 hätte die alte Commerzbank eine Eigenkapitalquote von mehr als neun Prozent gehabt, die Dresdner Bank von mehr als sechs Prozent. Die Differenz zu den zehn Prozent mache etwa sieben Milliarden Euro Kapitalzufuhr aus.

Blessing verteidigte auf der Veranstaltung zudem die Fusion mit der Dresdner Bank. Trotz der Turbulenzen stehe die geschäftliche Logik aus einer Fusion der beiden Häuser nicht in Frage. Gemeinsam wolle man zur Marktführerin im deutschen Mittelstandsgeschäft werden.

(Redaktion)


 


 

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