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Industriepark Höchst

VGH erlaubt Erweiterung von Frankfurter Klärschlammverbrennungsanlage

(bo/ddp-hes). Für die umstrittene Erweiterung einer Klärschlammverbrennungsanlage im Industriepark Höchst in Frankfurt hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am Mittwoch grünes Licht gegeben. Die Kasseler Richter wiesen die Klage einer Anwohnerin gegen das Vorhaben zurück. Entgegen der Befürchtung der Klägerin würden von der erweiterten Anlage «nur minimale zusätzliche Luftbelastungen» ausgehen, befand der Senat (Az.: 6 C 1600/07 R). Auch eine Überschreitung von Lärmgrenzwerten sei nicht zu erwarten.

Als der Bau der Klärschlammverbrennungsanlage 1991 genehmigt
worden war, sollten jährlich nur 130 000 Tonnen Abfälle aus der
Produktion des damaligen Chemiekonzerns Höchst AG verbrannt werden.
Später wurde die Kapazität auf 190 000 Tonnen pro Jahr erhöht und
auch das Verbrennen von Müll aus anderen Quellen erlaubt. Im Juni
2007 genehmigte das Regierungspräsidium in Darmstadt der Infraserv
Höchst GmbH, die die Anlage als Nachfolgerin der aufgelösten Höchst
AG heute betreibt, schließlich eine Erweiterung auf jährlich 225 000
Tonnen.

Gegen die Ausbaupläne waren zahlreiche Anwohner Sturm gelaufen,
weil sie Luft-, Lärm- und Geruchsbelastungen fürchteten - zumal die
Infraserv Höchst GmbH auch noch den Bau einer großen
Müllverbrennungsanlage im Industriepark Höchst anstrebt.

Der VGH ließ die Revision gegen sein Urteil nicht zu. Gegen die
Nichtzulassung kann die Klägerin aber Beschwerde beim
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig einlegen.

Kassel (ddp-hes). Für die umstrittene Erweiterung einer
Klärschlammverbrennungsanlage im Industriepark Höchst in Frankfurt
hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am Mittwoch grünes
Licht gegeben. Die Kasseler Richter wiesen die Klage einer Anwohnerin
gegen das Vorhaben zurück. Entgegen der Befürchtung der Klägerin
würden von der erweiterten Anlage «nur minimale zusätzliche
Luftbelastungen» ausgehen, befand der Senat (Az.: 6 C 1600/07 R).
Auch eine Überschreitung von Lärmgrenzwerten sei nicht zu erwarten.

Als der Bau der Klärschlammverbrennungsanlage 1991 genehmigt
worden war, sollten jährlich nur 130 000 Tonnen Abfälle aus der
Produktion des damaligen Chemiekonzerns Höchst AG verbrannt werden.
Später wurde die Kapazität auf 190 000 Tonnen pro Jahr erhöht und
auch das Verbrennen von Müll aus anderen Quellen erlaubt. Im Juni
2007 genehmigte das Regierungspräsidium in Darmstadt der Infraserv
Höchst GmbH, die die Anlage als Nachfolgerin der aufgelösten Höchst
AG heute betreibt, schließlich eine Erweiterung auf jährlich 225 000
Tonnen.

Gegen die Ausbaupläne waren zahlreiche Anwohner Sturm gelaufen,
weil sie Luft-, Lärm- und Geruchsbelastungen fürchteten - zumal die
Infraserv Höchst GmbH auch noch den Bau einer großen
Müllverbrennungsanlage im Industriepark Höchst anstrebt.

Der VGH ließ die Revision gegen sein Urteil nicht zu. Gegen die
Nichtzulassung kann die Klägerin aber Beschwerde beim
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig einlegen.

(rheinmain)


 


 

Klärschlammverbrennungsanlage
Industriepark Höchst
Frankfurt am Main
Höchst
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