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Viele Beschäftigte akzeptieren Lohnabbau zur Jobsicherung

(bo/ddp.djn). Trotz Aufschwungs haben viele Beschäftigte Lohneinbußen zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze akzeptiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in der Metall- und Elektroindustrie, wie die «Frankfurter Rundschau» (Freitagausgabe) berichtet. Danach gab es im vorigen Jahr in zehn Prozent der befragten Metallfirmen ein sogenanntes Bündnis für Arbeit. Beschäftigte verzichteten auf Lohn oder arbeiteten länger, als Gegenleistung erhielten sie meist eine Beschäftigungs- oder Standortzusage.

Besonders stark verbreitet sind die Bündnisse laut Studie in
tarifgebundenen Unternehmen: 31 Prozent gaben an, einen Jobdeal
vereinbart zu haben. Die Umfrage zeigt laut Zeitung, worauf die
Arbeitnehmer verzichtet haben. Sehr oft wurden demnach
Mehrarbeitszuschläge gestrichen oder das Weihnachtsgeld gekürzt. 43
Prozent der Unternehmen haben die Arbeitszeit ohne Lohnausgleich
verlängert. Dabei gab fast ein Drittel der Unternehmen an, die
Arbeitgeberseite habe keine Gegenleistung erbracht.

(rheinmain)


 


 

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