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Volkstrauertag

Breitere gesellschaftliche Beteiligung am Volkstrauertag gefordert

Zum Volkstrauertag am kommenden Sonntag (18. November) fordert der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine stärkere gesellschaftliche Beteiligung.

 "Der Gedenktag für die Opfer von Krieg und Gewalt im Ersten und Zweiten Weltkrieg ist zu sehr mit dem Volksbund verknüpft, die Gesellschaft zieht sich aus der Diskussion zurück", beklagte Viola Krause, Geschäftsführerin des hessischen Landesverbandes im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd in Frankfurt. Der Gedenktag und die Kriegsgräberstätten bergen nach ihrer Ansicht aber ein enormes Potenzial, sich mit dem Schicksal der Toten auseinanderzusetzen.

"Wer liegt dort begraben, wie ist er dahingekommen - all das wirft Fragen auf", sagte Krause. Die Formen der Gewalt, der Ausgrenzung und Verfolgung müsse man dann in die Gegenwart übertragen und sich fragen: "Wo grenzen wir heute aus? Wie entsteht Toleranz?", sagte Krause. Dies seien zudem die wichtigsten Fragen in der Jugendarbeit.

(dapd)


 


 

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