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Außergewöhnliche Belastung

Vor medizinisch bedingtem Wohnungsumbau Arzt-Attest besorgen

(bo/ddp.djn). Wer sein Haus oder seine Wohnung krankheitsbedingt umbauen muss, kann die Kosten dafür als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen. Allerdings sollte im Zweifelsfall zuvor lieber ein Arzt konsultiert werden, rät der Infodienst Recht und Steuern der Landesbausparkassen.

Im betreffenden Fall hatte sich ein Ehepaar in sein Haus für 12 000 Euro einen Treppenlift einbauen lassen. Nach Ansicht des Finanzamtes könne jedoch nicht in jedem Fall automatisch von einem medizinischen Hilfsmittel im engeren Sinne ausgegangen werden. Zwar könnten beiden durchaus körperliche Gebrechen attestiert werden, von Beeinträchtigungen der Bewegungsfreiheit könne jedoch keine Rede sein.

Auch die Finanzrichter sahen in dem Fall keine außergewöhnliche Belastung. Zudem werde ein entsprechender Lift oftmals auch allein zur Steigerung der Lebensqualität erworben, ohne dass die Besitzer gravierende Behinderungen hätten. Die Beiden hätten es laut Urteil in ihrer nicht eindeutigen Situation versäumt, sich zuvor ein ärztliches Gutachten einzuholen.

(Redaktion)


 


 

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