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Börse, 2. Juni

Aktienmarkt beginnt nach schwachen Vorgaben leichter

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch schwächer in den Handel gegangen. Der Leitindex DAX verlor in den ersten Minuten 0,9 Prozent auf 5931 Punkte.

Der MDAX sank um 1,0 Prozent auf 7891 Zähler, und der TecDAX fiel um 1,1 Prozent auf 736 Punkte zurück. Händler verwiesen auf den späten Einbruch an der Wall Street und die negativen Vorgaben aus Asien. Prognosen über den weiteren Handelsverlauf seien kaum möglich, wie die vergangenen Tage zeigten. «Die Leute sind extrem nervös, was sich in sehr volatilen, also schwankungsreichen, Kursverläufen niederschlägt, die fundamental kaum nachzuvollziehen sind», sagte ein Marktteilnehmer.

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat den Handel an den
US-Börsen am Dienstag überschattet. Heftige Kursverluste in den
Sektoren Energie und Rohstoffe drückten die Indizes im späten Handel
deutlich ins Minus. Überraschend gut ausgefallene Konjunkturdaten
verpufften vor diesem Hintergrund. Nachdem die US-Börsen am Montag
wegen des Feiertags «Memorial Day» geschlossen waren, fiel der
Dow-Jones-Index am Dienstag um 1,1 Prozent auf 10 024 Punkte. Der
technologieorientierte Nasdaq Composite verlor 1,5 Prozent auf 2222
Zähler. Zudem belasteten schwache Vorgaben aus Asien und Europa sowie die anhaltende Schuldenkrise im Euroraum die Stimmung.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,2210 Dollar gehandelt. Am Vortag
hatte die Europäische Zentralbank einen Referenzkurs von 1,2155
Dollar festgestellt. Die Investoren suchten noch immer die Balance im
Euro/Dollar", meinte ein Analyst. Der volatile Handel dürfte sich
daher fortsetzt und Händler mit ihren Währungspositionen entsprechend
vorsichtig agieren.

Im DAX notierten alle 30 Werte leichter. Die größten Verluste
erlitten Stahlwerte. Thyssenkrupp sanken um 1,8 Prozent auf 21,48
Euro. Salzgitter fielen um 1,6 Prozent auf 51,18 Euro. Die geringsten
Verluste verzeichneten BMW mit einem Minus von 0,1 Prozent auf 38,01
Euro.

Auch in der zweiten Reihe verbuchten alle Werte Abschläge. Allen
voran verloren Gerresheimer 2,4 Prozent auf 24,77 Euro. Fraport
fielen um 2,2 Prozent auf 36,19 Euro zurück. ProSiebenSat.1
ermäßigten sich um ebenfalls um 2,2 Prozent auf 11,86 Euro. Die
geringsten Verluste mussten Douglas hinnehmen, die mit 34,77 Euro in
etwa so viel kosteten wie am Vortag.

Im TecDAX standen allen voran Dialog Semiconductor unter Druck und
fielen um 3,9 Prozent auf 8,53 Euro. Centrotherm sanken um 3,4
Prozent auf 25,42 Euro. Singulus büßten 2,2 Prozent auf 5,73 Euro
ein. Gewinne verbuchten nur wenige Werte. Allen voran verteuerten
sich Pfeiffer Vacuum um 0,7 Prozent auf 57,84 Euro.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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