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Vorstandsinterview

Vorstand der Primus Werte Jens Müller steht Sebastian Dürnagel Rede und Antwort

Der Projektleiter der Deutschen Anlegermesse Sebastian Dürnagel im Gespräch mit Jens Müller, Vorstand der Primus Werte Unternehmensgruppe.


Die Primus-Werte Unternehmensgruppe steht für erfolgsabhängige Anlageberatung. Was verstehen Sie darunter?
In Deutschland finden wir in der Regel zwei Modelle der Bezahlung von Finanzberatern, unabhängig davon, ob sie für eine Bank tätig, oder Selbstständig sind:
Gehalt oder Provision.
Beide Modelle bergen Risiken in sich, die im ersten Fall in mangelnder Motivation der tatsächlichen Depotgestaltung und im zweiten Fall in „provisionsoptimierter“ Beratung bestehen. Dem gegenüber steht eine zu kleine Lobby, die die Einführung der Honorarberatung in Deutschland fordert. Wir gehen nun noch einen Schritt weiter und bieten unseren Kunden und Kooperationspartnern eine Form der Kunden-Berater-Beziehung, die international bereits Standard ist: erfolgsabhängige Anlageberatung.
Lassen Sie mich das an einem Beispiel verdeutlichen:
Das Platzen der Technologieblase in 2000 war lange vorher absehbar, auch für Berater im Retailgeschäft. Ein Berater, der aus dem Erfolg der empfohlenen Anlagen bezahlt wird, hätte seinen Kunden bereits vor dem Februar 2000 einen Ausstieg empfohlen, weil er ein elementares wirtschaftliches Motiv hat.
Was unterscheidet Sie von anderen Unternehmen in der Finanzdienstleistungsbranche?
Den wesentlichen Punkt habe ich eben genannt. Es ist ein hartes Stück Überzeugungsarbeit, dieses System zu etablieren. Nicht so sehr bei den Kunden, weil hier das System sofort zum eigenen Vorteil erkannt wird. Ein Berater, der nur dann Geld verdient, wenn meine Anlagen erfolgreich laufen, wird von jedem Kunden sofort akzeptiert. Die Überzeugungsarbeit wartet eher bei den Kollegen. Wir bieten unseren Kollegen viele Mehrwerte wie neue Kundenzugänge und ein sehr intensives, tiefgründiges Ausbildungsprogramm. Das dann mit einer Atmosphäre hoher sozialer Kompetenz und einem der preiswertesten Haftungsdächer Deutschlands gemischt, ergibt einen Cocktail der sowohl den Kunden als auch unseren Kooperationspartnern sehr gut schmeckt.
In den verschiedenen Medien wird über das Ende der Finanzkrise berichtet. Wie haben Ihre Kunden diese Krise überstanden?
Zunächst stimme ich da mit den Medien nicht überein. Es gibt genügend Anhaltspunkte und Fakten, die ernsthaften Grund zu der Vermutung geben, dass es unter Aufbietung aller Anstrengungen gelungen ist, der Bevölkerung Optimismus zu suggerieren. Ich verurteile das nicht- im Gegenteil – eine Welt voller Pessimisten wäre keine Welt in der ich leben wollte. Ich bin nur nicht damit einverstanden, dass man uns nach alter Taschenspielermanier die Dinge, die nicht mehr zu verstecken sind sehr dramatisch aufbereitet und damit von den tieferen Problemen ablenkt. Griechenland war nicht mehr zu verheimlichen, also wurde es wirksam ausgebreitet und keiner interessierte sich mehr für die anderen „Problemfälle“ wie Portugal, Spanien, Italien etc.
Unsere Welt und erst Recht die Finanzwelt ist keine lokale mehr. Und in der Welt der Finanzen ist die Theorie bewiesen, dass ein Schmetterling in China einen Hurrikan in den USA mit einem einzigen Flügelschlag auslösen kann.
Um auf Ihre eigentliche Frage zu antworten: Unsere Kunden genießen eine erfolgsabhängige Anlageberatung und ich werde nicht absichtlich weniger Geld verdienen.
Welche Konsequenzen haben die tragischen Ereignisse von Fukushima für Ihre Unternehmensgruppe?
Die Primus Werte Gruppe hat sich bereits lange vor den Ereignissen in Japan dem Segment des „Grünen Stroms“ gestellt. Japan hat gezeigt, wie sensibel Atomkraft ist und wie gut es Regierungen verstehen, mit Informationen zu mauern. Die Primus Werte hat zur Förderung der nachhaltigen Energieerzeugung das jüngste Kind der Gruppe gegründet, die Primus Werte Energie AG. Als Emissionshaus investieren wir ausschließlich in Projekte, die der ökologischen Energieerzeugung dienen und gehen auch hier wieder neue Wege.
Über den einfachen Mechanismus der Kostensenkung können wir den Kunden eine monatliche Basisdividende von 1 Prozent ausschüttet. Die enorme Nachfrage bei Kollegen und Kunden zeigt, dass wir hier absolut richtig liegen.

(Redaktion)


 


 

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