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Wachstum

Die Gesundheitsbranche boomt

Keine andere Jobbranche ist in Deutschland in den letzten Jahren so rapide gewachsen wie die Gesundheitswirtschaft. In nur 15 Jahren wurden ca. eine Million neue Jobs geschaffen – und die Branche wächst weiter. Personal wird händeringend gesucht, vor allem gut ausgebildete Fachkräfte. Was sind die Gründe, wo liegen die Chancen.

Aus der einst im Schulunterricht kennengelernten Alterspyramide ist mittlerweile eher etwas wie ein Tannenbaum geworden. Die Lebenserwartung steigt Jahr für Jahr. Im Jahr 2015 geborene Jungen können damit rechnen, 78 Jahre alt zu werden, Mädchen sogar 83 Jahre. Gleichzeitig bleiben die Geburtsraten niedrig. Die Gesellschaft „vergreist“, heißt es immer wieder. Und genau hier ist einer der Faktoren für die positive Entwicklung auf dem Jobmarkt der Gesundheitsbranche. In den unterschiedlichsten Berufsfeldern des Gesundheitssektors arbeitet schon heute laut dem Bundesministerum für Gesundheit jeder achte Erwerbstätige in Deutschland. Hier besteht dringender Bedarf, hoch qualifizierten Nachwuchs in den Pflege- und Gesundheitsberufen zu finden und auszubilden.

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Mehr als nur Pflege

Hierbei ist die Auswahl der Jobs so groß wie abwechslungsreich: Es muss nicht immer die Alten- oder Krankenpflege sein, es gibt noch diverse andere Berufe, die Sie auch als Schüler oder Schülerin auf den WBS Schulen erlernen können.

  • Physiotherapeut/in
  • Staatlich anerkannte/r Masseur/Masseurin und Medizinische/r Bademeisterin
  • Staatlich anerkannte/r Ergotherapeut/in
  • Logopäde/Logopädin
  • Notfallsanitäter/in

Allen diesen Berufen ist eines gemeinsam: Sie sind sehr gefragt, da zum einen immer mehr Menschen Pflege benötigen, zum anderen, weil es gerade auch in der Welt der Gesundheitsberufe immer mehr zu einer Spezialisierung gekommen ist. Als Beispiel sei hier die Ergotherapie genannt. Galt der Beruf des Ergotherapeuten vor 20 Jahren in Deutschland noch als nahezu unbekannt, so arbeiten heute, Schätzungen zu Folge 50.000 oder mehr Menschen in diesem Beruf. Die Gesundheitsbranche boomt.

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Die Flüchtlingskrise als Jobmotor

Genauso ist man auch in den sozialen Berufen auf der Suche nach Personal. Gerade in Anbetracht der Flüchtlingszahlen tun sich hier neue Perspektiven für Erzieher und Pädagogen auf – gerne auch mit Spezialkenntnissen wie z. B. der Betreuung minderjähriger Flüchtlinge. Was bisher auf Grund der rasenden Entwicklung Laien und Ehrenamtliche schultern, muss professionalisiert werden. Der von Ex-Bundespräsident Roman Herzog geprägte Ruck muss durch Deutschland gehen – und die Sozial - und Gesundheitsberufe sind bei dieser Entwicklung Nutznießer. Neben einem sicheren und ziemlich krisenfesten Arbeitsplatz bringen diese Berufe noch mehr. Denn die Arbeit mit Menschen, denen man auf Grund seiner Qualifikation helfen kann, sei es medizinisch oder menschlich auf sozialer Ebene, erfüllt mehr als jeder „normale“ Job.

(Redaktion)


 


 

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