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Wahlnachlese: Hessen vor dem Scheideweg

Großes Rätselraten nach der Hessenwahl: Rot-Grün hat keine Mehrheit, Schwarz-Gelb auch nicht. Ampel, Jamaika sind Optionen. Wohin steuert der Business-Standort Hessen?

Rot-Grün steht für mehr Staat, mehr Regulierung, mehr Nerverei für die Unternehmer und Unternehmen. Bei Schwarz-Gelb weiß die Business-Community, was sie bekommt. Zumindest, wenn die Wahlprogramme wenigstens im Ansatz beibehalten werden. Die "Linke" lassen wir hier mal außen vor und betrachten sie als Protestpartei mit Führern, die nur populistisch agieren - und agitieren. Aber was tun? Roland Koch, bisher König von Hessen und Kronprinz der Bundes-CDU, ist geschwächt. Soll er mit den Grünen- die er partout und deren Führungsspitze er persönlich nicht leiden kann? Oder mit der SPD? Schwierig, die beiden großen Volksparteien haben sich vor der Wahl wie Kesselflicker ge- und damit zerstritten. Ratlosigkeit. Oder wie der Hesse sagen würde: Nix genaues waas mer net. Mir tun momentan die Kollegen vom Fernsehen leid, insbesondere die Außenreporter von n-tv oder N24: Tagtäglich werden sie in den kommenden Tagen und vielleicht Wochen dem TV-Volk kleine Häppchen als große Bissen servieren müsssen, ohne auch nur einen Funken Ahnung zu haben, wer in Wiesbaden gerade mit wem in welchem Hinterzimmer über was spricht. Wir von Business-On beziehen jetzt schon mal Stellung: Rot-Grün oder Rot-Rot-Grün sind keine guten Lösungen für den Wirtschaftsstandort Hessen. Denn wer (so stark) reguliert, der verängstigt die Märkte, die Investoren und die Arbeitgeber.

(Steffen Ball)


 


 

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