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Arbeitsniederlegung

ver.di ruft zu Warnstreik bei Fraport auf

(bo/ddp-hes). Im Streit um den Verbleib der Bodenverkehrsdienste des Frankfurter Flughafens in der Fraport AG hat die die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Beschäftigten für Freitag (13. November) zum Warnstreik aufgerufen.

Der Ausstand soll mit Beginn der Frühschicht beginnen, wie die Gewerkschaft am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. Den Angaben zufolge hatten der Fraport-Vorstand sowie die Stadt Frankfurt und das Land Hessen als Anteilseigner im Aufsichtsrat bereits im Sommer «damit gedroht, das Geschäftsfeld Bodenverkehrsdienste zu verkaufen oder auszugliedern». Dieser Schritt sei beabsichtigt, falls die Kosten in diesem Sektor nicht sinken.

Seitdem werde mit dem Betriebsrat über den Wegfall oder die Umgestaltung von betrieblichen Leistungen verhandelt. Gleichzeitig führt die Gewerkschaft eigenen Angaben zufolge Gespräche über künftige Tarifbedingungen für Neueinstellungen. Alle Verhandlungen hätten das Ziel, die Bodenverkehrsdienste mit insgesamt 5500 Beschäftigten in der Muttergesellschaft des Unternehmens zu halten.

 Fraport verlangte von ver.di, auf den angekündigten Streik zu verzichten. Die Auswirkungen eines Ausstandes könnten «dramatisch» sein, wenn er sich über viele Stunden hinziehe, sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrise sowie des guten Verlaufs der Verhandlungen über die strittigen Punkte habe er kein Verständnis für diese Maßnahme.

(Redaktion)


 


 

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