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Börse soll Gebot für Handelsplatz Warschau nachbessern

(bo/ddp-hes). Die Deutsche Börse in Frankfurt am Main soll einem Zeitungsbericht zufolge ihr Gebot für eine Mehrheits-Beteiligung am Warschauer Handelsplatz auf Wunsch des polnischen Finanzministeriums nachbessern.

Das Ministerium rechne bis Freitag mit einer Nachbesserung «der Konditionen des Gebotes, die nichts mit dem Preis zu tun haben», sagte die stellvertretende Finanzministerin Joanna Schmid der Tageszeitung «Gazeta Wyborcza».

So erwarte das Ministerium detaillierte Pläne zu Aspekten wie der Entwicklung der Finanzinstrumente, die an der Warschauer Börse gehandelt werden sollen, zu neuen Technologien und zu der Verpflichtung, Aktien an dem Handelsplatz zu listen.

Die Warschauer Börse ist eines von Dutzenden Staatsunternehmen, die die polnische Regierung zur Deckung ihres Haushaltsdefizits privatisieren möchte. Bis Ende 2010 sollen umgerechnet knapp neun Milliarden Euro in die Staatskasse fließen.

Das Finanzministerium will einen Anteil zwischen 51 und 73,8 Prozent an einen Mehrheitsaktionär verkaufen. Die Deutsche Börse hatte als einzige von ursprünglich vier Interessenten ein Gebot abgegeben. Darüber hinaus hätten die Banco Espirito Santo de Investimento und die Pekao Interesse an Minderheitsbeteiligungen bekundet, teilte das Finanzministerium am 9. November mit.

(ddp)


 


 

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