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Ausstellungen und Events

Was ist los in Frankfurt?

Der Renaissance-Künstler Botticelli, Tigerenten-Vater Janosch und der Gründer der "Frankfurter Zeitung" Leopold Sonnemann sind unter anderem Protagonisten der im November in Frankfurts Museen gezeigten Ausstellungen. Im Archäologischen Museum ist ein berühmter Teppich Gegenstand einer Schau. Und schon naht auch wieder die Winterzeit: Am 25. November eröffnnet der Frankfurter Weihnachtsmarkt.

24. Oktober bis 3. Januar - Constantin Brâncuşi – Der Bildhauer als Fotograf

Constantin Brâncuşi (1876–1957), einer der einflussreichsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts, war zugleich ein bedeutender Fotograf: Er nutzte die Lichtbildkunst zur Dokumentation seiner Arbeit, sah in ihr darüber hinaus jedoch ein Gestaltungsmittel von eigenem Reiz. So bieten die 30 Aufnahmen aus dem Bestand des Pariser Centre Georges Pompidou, die im Museum der Weltkulturen präsentiert werden, Einblicke in sein Werk und die Entstehung seiner Skulpturen im Atelier, behaupten sich aber auch als Bilder von hohem ästhetischen Rang. Die Ausstellung findet im Rahmen der Kulturtage der Europäischen Zentralbank statt. Sie präsentieren jedes Jahr die kulturelle Vielfalt eines Mitgliedslandes der Europäischen Union. 2009 ist Rumänien das Gastland. Museum der Weltkulturen, Schaumainkai 37.

29. Oktober bis 28. Februar - Frankfurts demokratische Moderne und Leopold Sonnemann - Jude - Verleger - Politiker - Mäzen

In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt zeigt das historische museum frankfurt eine große Ausstellung zu Sonnemanns 100. Todestag und präsentiert dessen Wirken in seiner ganzen Bandbreite. Gleichzeitig eröffnet sich den Besuchern damit ein lebendiges Panorama der Stadt im späten 19. Jahrhundert - das Bild Frankfurts auf dem Weg zur europäischen Metropole mit Sonnemann als ihrem wichtigsten Mentor. Leopold Sonnemann gründete mit der "Frankfurter Zeitung" die bedeutendste deutsche Tageszeitung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In Vergessenheit geraten ist sein breites Engagement weit über die P resse hinaus: Sonnemann kämpfte als Politiker und Mäzen ein Leben lang für demokratische Prinzipien und prägte maßgeblich Frankfurts Entwicklung zur modernen Großstadt. 1943 wurde die Frankfurter Zeitung durch Hitler verboten, der persönliche Nachlass Sonnemanns und das Archiv der Frankfurter Zeitung vernichtet. Sonnemann geriet in Vergessenheit - als Person und Verleger, besonders aber als Demokrat, dessen Ideale von Demokratisierung, Modernisierung und bürgerschaftlichem Engagement heute aktueller denn je sind. historisches museum frankfurt in Kooperation mit dem Jüdischen Museum, Ausstellungsort: Historisches Museum, Saalgasse 19.

1. November - Integratives Spiel- und Sportfest

 Beim Integrativen Spiel- und Sportfest verwandelt sich die Leichtathletikhalle des Sport- und Freizeitzentrums Kalbach für einen Tag in einen großen Spielparcours mit attraktiven Mitmachangeboten für Jung und Alt, wie z.B. Kletterwand, Hüpfburg, Krabbelecke, Rollenrutsche, Federball und Tischtennis. Mehr als 3.000 Menschen verbringen am ersten Sonntag im November einen sportlich-aktiven Nachmittag in der Leichtathletikhalle Kalbach. Das Spielfest wird vom TSV Bonames und dem Rollstuhl-Sportclub Frankfurt mit Unterstützung des Sportamtes, der Sportjugend Hessen und anderer Organisationen veranstaltet.

3. bis 21. November - Interkulturelle Wochen

 Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird von Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Ausländerbeiräten und Integrationsbeauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. Die Aktionsformen reichen von Lesungen, Musik-, Film-, Theater- und Tanzveranstaltungen, Diskussionen, Workshops, Seminaren, Sportveranstaltungen, Festen sowie Tagen der Offenen Tür bis hin zu Gottesdiensten. Die Interkulturellen Wochen in Frankfurt werden in einer multireligiösen Feier am 3. November um 17.30 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie, Römerberg 9, eröffnet.

5. November bis 3. Januar - Weiterleben – Weitergeben: Jüdisches Leben in Deutschland - Fotografien von Rafael Herlich

Die Fotos des bekannten Frankfurter Fotografen dokumentieren 30 Jahre Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt und der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Jüdisches Museum, Untermainkai 14-15.

10. November bis 28. Februar - Revolution und Tradition: Von der Freiheit des Geistes im Zeichen Goethes - 150 Jahre Freies Deutsches Hochstift

 Das Jahr 2009 ist nicht allein ein Schiller-, sondern auch ein Hochstiftsjahr. Vor 150 Jahren, zu Schillers 100. Geburtstag am 10. November 1859, wurde in Frankfurt am Main das Freie Deutsche Hochstift für Wissenschaft, Künste und allgemeine Bildung gegründet. Aus diesem Anlass zeichnet eine Ausstellung die bewegte und bewegende Geschichte des Freien Deutschen Hochstifts nach. Dabei wird auch die spannende Geschichte von Goethes Elternhaus, das Volger 1863 für das Hochstift erwarb, und des Frankfurter Goethe-Museums erzählt, das 1897 seine Pforten öffnete. Die historische Schau führt ansc haulich vor Augen, dass die Geschichte der Bürgerstiftung zugleich ein wichtiges Stück Kultur-, Stadt- und Nationalgeschichte ist. Freies Deutsches Hochstift, Arkadensaal, Goethe-Museum, Seekatzsaal.

11. November bis Ende Januar - Janosch: Grafiken und Aquarelle

Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch das Schaffen Janoschs und ist nicht nur ein Wiedersehen mit der Tigerente, dem kleinen Tiger und Bär, sondern verblüfft auch mit dem freien Schaffen des Künstlers als Maler, Grafiker und Illustrator mit Bildern für Erwachsene. Wie ist die Tigerente entstanden? Das erste Mal taucht sie 1978 in Janoschs Kinderbuchklassiker "Oh, wie schön ist Panama" auf. Es gibt viele Geschichten darüber, wie die Tigerente entstanden ist. So richtig wird das Geheimnis wohl nie gelüftet. Janosch hat auf die Frage einmal so geantwortet: "Jetzt mal die Wahrheit: Ich ging in den Münchner Zoo Elefanten zeichnen. Nun stand dort neben den Elefante n eine Tigerente und befand sich beim Zeichnen des daneben stehenden Elefanten automatisch auf dem Blatt." Zur Vernissage ist Janosch anwesend. Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Galerie am Dom.

13. November bis 28. Februar - Botticelli

 Das Städel Museum präsentiert die erste monografische Ausstellung zu Sandro Botticelli (1444/45–1510) im deutschsprachigen Raum. Sandro Botticelli ist zu einem Markenzeichen der italienischen Renaissance geworden. Die grazile Schönheit, elegante Anmut und der einzigartige Zauber seiner oft melancholischen Figuren machen Botticellis Werk zum Inbegriff der Florentiner Kunst im Goldenen Zeitalter der Medici-Herrschaft. Ausgehend von seinem monumentalen Weiblichen Idealbildnis, einem der Hauptwerke der Sammlung des Städel Museums, zeigt die Ausstellung zahlreiche Werke aus allen Schaffensphasen des großen Meisters. Insgesamt präsentiert die Ausstellung mit über 40 Werken Botticellis und sei ner Werkstatt eine umfassende Auswahl seines weltweit erhaltenen Werks. Weitere 40 Arbeiten, darunter Werke von Zeitgenossen wie Andrea del Verrocchio, Filippino Lippi oder Antonio del Pollaiuolo, stellen Botticellis kostbare Schöpfungen in den historischen Kontext ihrer Entstehung. Die Ausstellung wird durch Leihgaben der bedeutendsten Gemäldesammlungen Europas und der USA unterstützt: die Uffizien in Florenz, der Pariser Louvre, die National Gallery London, die Gemäldegalerien in Berlin und Dresden sowie das Metropolitan Museum in New York und die National Gallery of Art in Washington. Die Ausstellung wird von der Commerzbank-Stiftung gefördert. Städel Museum, Schaumainkai 63.

18. November bis 21. März

 - Von Ludwig Börne zu Marcel Reich-Ranicki – Jüdische Publizisten in Frankfurt am Main

 Leopold Sonnemann, dessen 100. Todestag in einer großen Ausstellung des Historischen Museums in Kooperation mit dem Jüdischen Museum begangen wird, war für Frankfurt kein Einzelfall. Jüdische Journalisten und Verleger haben das Zeitungs- und Verlagswesens der Stadt seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts auf vielfältige Weise geprägt. Manche, wie Ludwig Börne, sind heute noch bekannt, andere sind zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Im Museum Judengasse werden daher in Ergänzung zur Leopold Sonnemann-Ausstellung der Lebensweg und die Leistungen ausgewählter Frankfurter Publizisten präsentiert, ergänzt um eine Üb ersicht der wichtigsten Zeitungen und Verlage, die sie begründet und geprägt haben. Museum Judengasse - Dependance des Jüdischen Museums, Kurt Schumacher-Straße 10.

21. November bis 14. März - Die letzten Wikinger - Der Teppich von Bayeux und die Archäologie

 Die Eroberung Englands durch den Normannenherzog Wilhelm, die in der Schlacht von Hastings im Jahre 1066 gipfelte, gilt historisch als der "letzte Wikingerzug". Die Geschichte und der Verlauf dieser Eroberung sind auf dem berühmten "Teppich von Bayeux" in der Normandie in bunten dramatischen Bildern und mit Texten wiedergegeben. Der im Original knapp 70 Meter lange und 50 Zentimeter breite bestickte Wandbehang wurde bald nach den historischen Begebenheiten in etwa zehnjähriger Arbeit geschaffen und stellt eine unerschöpfliche Bildquelle zur Geschichte und Kultur der späten Wikingerzeit dar. Der Teppich von Bayeux und sein kulturhistorisch es Umfeld sind Thema einer Ausstellung, in deren Zentrum eine vollständige Wiedergabe des monumentalen Wandteppichs als Großdiapositiv in halber natürlicher Größe, mitsamt der Transkription, Übersetzung und Erläuterung der Bildtexte steht. Zahlreiche archäologische Funde der späten Wikingerzeit und des Mittelalters aus mehreren dänischen und deutschen Museen illustrieren verschiedene Themenkomplexe, die in den 58 Szenen des Teppichs zur Sprache kommen: Schiffe und Schiffsbau, Tracht und Schmuck, Bewaffnung und Kampfesweise, königliche Jagd, Reliquienkult und das Münz- und Geldwesen der normannischen Herzöge und englischen Könige. Archäologisches Museum, Karmelitergasse 1.

25. November bis 21. Dezember - Frankfurter Weihnachtsmarkt

Festlicher Jahresausklang ist der traditionsreiche Frankfurter Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg, der zu den bedeutendsten und schönsten in Deutschland gehört. Vor der malerischen Kulisse des Römers und der Fachwerkhäuser bieten weihnachtlich geschmückte Marktstände kulinarische Spezialitäten und jahreszeitliche Marktwaren an. Neben Glühwein, Bratwurst, Maronen, Lebkuchen und gebrannten Mandeln sind auch die Bethmännchen, eine Frankfurter Spezialität, im Angebot. Zudem offerieren die Verkaufsstände unter anderem Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge, Nussknacker, Kerzen, Marionetten, Blechspielzeug und Christbaumschmuck. Für Kinder gibt es mehrere Karussells und am 6. D ezember einen Besuch vom Nikolaus. Der Weihnachtsmarkt findet auch am Mainkai, auf dem Paulsplatz, entlang der Kräme bis hin zur Zeil statt. Unübersehbarer Blickfang ist der stattliche Weihnachtsbaum, der jedes Jahr durch Tausende von Glühbirnen erstrahlt. Während der offiziellen Eröffnungsfeier wird der Baum erstmals zum Leuchten gebracht. Bis zum letzten Tag des Weihnachtsmarktes gibt es ein interessantes Begleitprogramm mit Adventskonzerten, Turmblasen vom Altan der Nikolaikirche, dem Weihnachtsmarkt der Frankfurter Künstlerinnen und Künstler und dem Frankfurter Stadtgeläut am Samstag vor dem 1. Advent von 16.30 bis 17 Uhr und am Heiligabend von 17 bis 17.30 Uhr.

28. November bis 7. März - Peter Roehr

Als der Frankfurter Künstler Peter Roehr 1968 im Alter von nur 23 Jahren stirbt, hinterlässt er mehrere Hundert Arbeiten, die ausnahmslos die Idee der seriellen Wiederholung verfolgen. Aus Alltagsmaterial entstehen immer wieder neue Foto-, Text-, Typo-, Objekt-, Ton- und Filmmontagen, die das Konzept der Redundanz ausloten. Dabei verzichtet Roehr sowohl auf eine inhaltliche Aussage, als auch auf eine künstlerische Handschrift. Das formale Repertoire ist bewusst reduziert auf die Auswahl, die Bestimmung der Anzahl und die Anordnung des Objekts.

Eine Ausstellung des Städel Museums, Dürerstraße 2, und des MMK Museum für Moderne Kunst, Domstraße 10. Die Ausstellung findet in beiden Museen statt.

 Quelle: Stadt Frankfurt

(Redaktion)


 


 

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