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Urteil des Finanzgerichts München

Wasserbett auch für Allergiker nicht steuerlich absetzbar

(bo/ddp.djn). Für Allergiker kann ein Wasserbett die letzte Wahl sein, weil es ohne Matratze weniger allergieauslösende Stoffe enthält und in vielen Fällen endlich eine erholsame Nachtruhe garantiert. Das Finanzamt interessiert das allerdings nicht - zumindest nicht, solange es um die steuerlichen Auswirkungen geht.

Denn die Kosten für ein solches Wasserbett sind nicht als außergewöhnliche Ausgaben absetzbar, urteilten die Richter des Finanzgerichts München (AZ: 6 K 4583/05).

Da half es auch nichts, dass der Arzt dem Steuerzahler bescheinigte, dass das Bett aus medizinischer Sicht notwendig war. Die Richter sahen nicht die Zwangsläufigkeit der Kosten, die für die steuerliche Anerkennung notwendig wäre. Unter anderem bemängelten die Richter, dass das ärztliche Attest sich darüber ausschwieg, wie allergiebelastet das alte Bett gewesen war. Ein amtsärztliches Attest, so die Richter, wäre als Urteil eines unabhängigen Sachverständigen wohl besser gewesen.

(Redaktion)


 


 

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