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Energieeinsparung erhöht Wirtschaftlichkeit der Unternehmen

Der hessische Energiestaatssekretär Mark Weinmeister hat den Einsatz des Flughafenbetreibers Fraport für den Klimaschutz gewürdigt. Fraport unterzeichnete am Mittwoch in Frankfurt als viertes hessisches Unternehmen die Charta „100 Unternehmen für den Klimaschutz“.

Als einer der fünf größten Arbeitgeber Hessens mit 17.500 Beschäftigten verpflichtet sich Fraport damit, energieeinsparende und klimaschützende Maßnahmen zu ergreifen. Der Flughafen Frankfurt ist mit über 71.000 Beschäftigten die größte Arbeitsstätte in Deutschland.

„Die Hessische Landesregierung sucht im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie 100 Unternehmen, die Energie einsparen, Energie effizient nutzen und zum Klimaschutz beitragen. Durch seine Unterzeichnung wird Fraport zum Vorbild für andere hessische Unternehmen“, betonte Weinmeister.

Mit der Unterzeichnung der Charta bindet sich der Flughafenbetreiber, einen Aktionsplan zu erstellen, über die Umsetzung der in diesem festgelegten Maßnahmen regelmäßig zu berichten und den Plan zu aktualisieren. „Der Aktionsplan von Fraport beinhaltet zahlreiche Maßnahmen, unter anderem die energetische Optimierung der Terminalanlagen und von 60 Büro- und Servicegebäuden. Diese Optimierung wird voraussichtlich zu einer Senkung des Energieverbrauchs bei den Terminalanlagen von bis zu 30 Prozent und bei den Büro- und Servicegebäuden um 15 Prozent führen“, unterstrich der Vorstand Arbeitsdirektor der Fraport AG, Herbert Mai. „Mit den Maßnahmen wird das Unternehmen schädliche Treibhausgase vermindern und zudem Energie einsparen“, lobte Weinmeister. Er wies daraufhin, dass das Unternehmen bereits in der Vergangenheit Maßnahmen zur CO2-Reduzierung ergriffen hat wie beispielsweise die Einführung des kostenlosen Job-Tickets für Mitarbeiter oder Bezug von Fernwärme auf Kraft-Wärme-Kopplung.

Die Selbstverpflichtung der Unternehmen kann in den Bereichen „Einsatz und Beschaffung klimafreundlicher Rohstoffe und Vorprodukte“, „Einsatz klimafreundlicher Produktionsverfahren und -strukturen“, „Reduktion der CO2-Emissionen durch Erhöhung der Energieeffizienz“, „Reduktion der CO2-Emissionen durch Einsatz erneuerbarer Energieträger“ und „Förderung der Nutzung klimafreundlicher Verkehrsmittel im Verkehrsverbund“ erfolgen.

„Ziel der Hessischen Landesregierung ist es, Potenziale zur Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbarer Energien weiter auszuschöpfen und voranzubringen. Dieses Ziel können wir nur erreichen, wenn auch die hessischen Bürger und Unternehmen ihren Beitrag leisten“, betonte Weinmeister und rief die hessischen Unternehmen auf, dem Beispiel der Firma Fraport zu folgen und auch ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. „Hessische Unternehmen haben die Chance, durch Erhöhung der Ressourceneffizienz die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und damit ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. Das zeigt einmal mehr, dass Ökonomie und Ökologie kein Widerspruch sind“, unterstrich der Staatssekretär. Er hob hervor, dass das Land die Erfahrungen und das Expertenwissen aus hessischen Unternehmen zusammenführen wolle. Unternehmen, die in der Vergangenheit bereits erfolgreich Maßnahmen zur CO2-Einsparung und Energieeffizienz umgesetzt haben, seien in dem Klimaschutz-Projekt herzlich willkommen.

Die Initiative „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. Die Umsetzung der Initiative wurde im Juni 2009 von der Nachhaltigkeitskonferenz beschlossen. Die Nachhaltigkeitskonferenz unter Vorsitz des Ministerpräsidenten ist das oberste Entscheidungsgremium der Nachhaltigkeitsstrategie. Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen nimmt Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen in die Verantwortung, um das Leben in Hessen heute und in Zukunft ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig zu gestalten.

Mehr Informationen gibt es unter www.hessen-nachhaltig.de

Quelle: Fraport AG

(Redaktion)


 


 

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