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Welcher Bank Unternehmer noch vertrauen - Unternehmer bevorzugen auch in der Finanzkrise Sparkassen und Volksbanken

Sparkassen und Volksbanken genießen auch in der Finanzkrise bei mittelständischen Unternehmern das größte Vertrauen. Dies zeigt eine vom Forsa-Institut im Auftrag des Wirtschaftsmagazins 'impulse' (Ausgabe 11/2008, EVT 23. Oktober) bei 1.000 Firmenchefs von Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern durchgeführte Umfrage.

Anlass für die Umfrage war für 'impulse', aktuell zu überprüfen, wie sich das Verhältnis zwischen Unternehmen und Banken im Umfeld der Finanz- und Vertrauenskrise entwickelt. Bei der Frage nach der besten Mittelstandsbank liegen die Sparkassen klar in Führung. Die zweibeste Wertung erhalten die Volksbanken und platzieren sich damit deutlich vor der Commerzbank und der HypoVereinsbank. Als Mittelstandsbank eher wenig beliebt gelten danach die Dresdner Bank, die Postbank und vor allem die Deutsche Bank.

Das entscheidende Kriterium bei der Wahl der Hausbank war laut 'impulse' für 33 Prozent der Unternehmer der persönliche Kontakt. Den guten Ruf des Instituts führten 29 Prozent an. Eine aktive Ansprache durch die Bank beeinflussten elf Prozent, jeweils zehn Prozent vertrauten auf die Empfehlung durch andere Unternehmer, Berater oder aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Die räumliche Nähe war nur für neun Prozent ausschlaggebend, die besten Konditionen nannten lediglich vier Prozent.

Ihre besonderen Stärken konnten die Großbanken der 'impulse'-Umfrage zufolge insbesondere in Krisenzeiten ihrer Kunden ausspielen. Hierbei konnte die HypoVereinsbank Bestnoten verbuchen.
So sagten 76 Prozent, sie seien mit dem Verhalten der Unicredit-Tochter bei einem Krisenfall in ihrer Firma "außerordentlich" oder "sehr zufrieden" gewesen. Über die Dresdner Bank sagten dies 69 Prozent, über die Commerzbank 56 Prozent. Von den Sparkassen und Volksbanken meinten dies jeweils 54 Prozent und von der Deutschen Bank lediglich 35 Prozent.

Der Hauptgrund für den Wechsel der Hausbank ist aus Sicht der Unternehmer unzureichender Service. 44 Prozent führten dies als Wechselgrund an. Weitere Gründe waren besser Konditionen (22 Prozent), die Kreditpolitik (17 Prozent) und firmeninterne Gründe (9 Prozent). Eine Fusion der Bank nannten nur fünf Prozent.

Ouelle: impulse, G+J Wirtschaftsmedien

(rheinmain)


 


 

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