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Interventionen am Devisenmarkt

Weltbank drängt Russland zur Freigabe des Rubels

(bo/ddp.djn). Die Weltbank hat Russland zum Stopp von Interventionen am Devisenmarkt und zur Freigabe des Rubels aufgerufen. Mit einer solchen Maßnahme sollten die Devisenreserven des Landes geschützt werden, erklärte die Weltbank am Freitag. Mit dieser bisher schärfsten Aufforderung reagierte die Weltbank auf den Rückgang der Reserven Russlands, die das Land in Zeiten noch hoher Öl- und Rohstoffpreise angehäuft hatte.

Die Notenbank hat den Abwärtsdruck auf den Rubel durch Stützungsmaßnahmen am Devisenmarkt zu entschärfen versucht. Unter anderem deshalb sind die Reserven des Landes von ihrem Höchststand von 597,5 Milliarden Dollar (rund 430 Milliarden Euro) seit August um mehr als 160 Milliarden Dollar geschrumpft.

 In dieser Woche hatte Russland eine Reihe von Hiobsbotschaften zu verkraften. So gingen die Einzelhandelsumsätze im November um 3,4 Prozent zum Oktober zurück. Die Arbeitslosigkeit stieg in diesem Zeitraum von 6,1 Prozent auf 6,6 Prozent. Zudem wurde bei der Industrieproduktion ein Einbruch auf Jahressicht um 8,7 Prozent verzeichnet. Das ist das erste Minus in den vergangenen zehn Jahren.

(Redaktion)


 


 

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