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Fachkräftemangel

Rheinhessen steht im scharfen Wettbewerb um Fachkräfte

Die rheinhessischen Unternehmer rechnen in den kommenden Jahren mit einem verschärften Mangel an Fachkräften und bewerten dies als wirtschaftliches Risiko. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen unter 450 Unternehmen.

34 Prozent der befragten Unternehmen sehen den Fachkräftemangel mit als größtes Risiko bei der wirtschaftlichen Entwicklung ihres Betriebes an. Hier liegt der Handel mit 44 Prozent vor den Dienstleistungsbetrieben (39 Prozent) und der Industrie (25 Prozent).

„Als Teil des Ballungsraumes Rhein-Main mit seinem für Arbeitnehmer lukrativen Unternehmensbesatz muss sich Rheinhessen einem schärferen Wettbewerb um qualifizierte Kräfte stellen, als dies in ländlich geprägten Regionen der Fall ist“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Richard Patzke. Aus diesem Grund investieren derzeit 44 Prozent der Industriebetriebe und 50 Prozent der Dienstleister in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten, während der Handel seinen Schwerpunkt auf die Ausbildung legt: 44 Prozent der Händler wollen mehr ausbilden.

Rund ein Drittel der rheinhessischen Unternehmen setzen auf eine vermehrte Präsenz an Hochschulen/ Schulen und damit einem frühzeitigen Kontakt mit Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden. Dieser Bereich soll nach Angaben der befragten Unternehmen in den kommenden Monaten weiter ausgebaut und gepflegt werden. Mehr als die Hälfte der Dienstleister (52 Prozent) wollen frühzeitig mit potentiellem Nachwuchs in Kontakt kommen.

(IHK Rheinhessen)


 


 

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