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Wettbewerbsverstöße

Wettbewerbshüter durchsuchen Büros von Dyckerhoff in Wiesbaden

(bo/ddp-hes). Wegen möglicher Wettbewerbsverstöße haben Ermittler des Bundeskartellamts Bürogebäude des Zementherstellers Dyckerhoff in Wiesbaden durchsucht. Die Razzia sei bereits am Dienstag im Rahmen eines größeren Ermittlungsverfahrens der EU-Wettbewerbshüter erfolgt, sagte eine Sprecherin des Bundeskartellamts in Bonn am Mittwoch auf ddp-Anfrage. Weitere Angaben wollten die Behörde und die EU-Kommission in Brüssel nicht machen. Hintergrund der Durchsuchungen bei mehreren Zementherstellern in Europa sind offenbar mögliche Preisabsprachen.

Das Bundeskartellamt hatte bereits im Frühjahr 2003 gegen die sechs Zementhersteller Dyckerhoff, HeidelCement, die Ulmer Schwenk-Gruppe, Lafarge, Readymix und Holcim ein Rekordbußgeld von 661 Millionen Euro verhängt. Die Unternehmen sollen über mehrere Jahrzehnte ein Preis- und Absatzkartell gebildet haben. Die Konzerne bestritten dies und legten Einspruch gegen den Bußgeldbescheid ein.

(rheinmain)


 


 

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