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Falsche Bankberatung

Wie man Schadensersatz fordert

(bo/ddp.djn). Wer von seiner Bank durch eine Falschberatung zum Kauf riskanter Wertpapieren verleitet wurde, hat unter Umständen gute Chancen auf die Erstattung seines Geldes. Allerdings müssen Anleger die fehlerhafte Beratung auch beweisen können, berichtet die Zeitschrift «Finanztest» (Dezemberausgabe). Denn greift der Anleger seine Bank an, legt diese oft ein Dokument vor, in dem das Beratungsgespräch skizziert ist. Wer dort als risikobereit eingestuft wurde und unterschrieben hat, besitzt schlechte Karten. Umgekehrt sieht es schlecht für die Bank aus, fehlt der Beratungsbogen oder aber die Unterschrift durch den Kunden. Und auch wenn ein Anleger nicht darauf hingewiesen wurde, dass die Bank Provision bekommt, hat er Chancen auf Schadensersatz.

Doch bevor Anleger vor Gericht ziehen, können sie auch erst einmal
ohne Anwalt die Schlichtungsstelle ihrer Bank anrufen. Das Verfahren
ist kostenlos. Wer allerdings mit Zeugen die Falschberatung belegen
will, geht besser gleich zu Gericht, so die Experten von Finanztest.

(rheinmain)


 


 

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