Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Lokale Wirtschaft Kolumne

Mit freundlicher Unterstützung von Unternehmensrecht Pur
Weitere Artikel
Kolumne

Wieso plötzlich diese Aufregung, Mainhattan?

Die Börse zieht nach Eschborn. Großes Gegacker in Frankfurt. Warum eigentlich?

Es ist so, als ob die Eintracht plötzlich auf dem Bieberer Berg in Offenbach spielen würde. Oder die Kelterer würden entscheiden, ihre Apfelweinproduktion in den Rheingau zu verlegen. Ein Skandal ungeheuren Ausmaßes: Die Frankfurter Börse plant den Umzug von Frankfurt ins benachbarte Eschborn, zahlt dort wesentlich weniger Gewerbesteuer . Einsparpotential für das börsennotierte Unternehmen: Zweistellige Millionensumme. Was bleibt Börsen-Chef Reto Francioni denn da anderes übrig. Was wundert: Das große Gegacker in Frankfurt. Die Deutsche Bank zum Beispiel mit ihren knapp 80.000 Mitarbeitern hat mit dem Standort Frankfurt nur so viel zu tun, als dass die zwei Türme eben am Standort stehen. So ist das mit nationalen Unternehmen im internationalen Besitz. Sollen wir uns heute noch über die Folgen der Globalisierung aufregen? Unfug. Viel entscheidender ist das, was die FAZ in der Ausgabe vom 16. Januar schreibt: Politik und Manager fremdeln schon lange in Frankfurt. Warum das so ist? Darauf sollte die Frankfurter Wirtschaftsförderin Urda Martens-Jeebe eine Antwort wissen. Alle Schuld auf aggressive anglo-amerikanische Fonds zu schieben, reicht da nicht aus.

(Steffen Ball)


 


 

Börse
Börse Frankfurt
Eschborn
\\

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Börse" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: