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Windspiel Premium Dry Gin

Vom Windspiel erzählt

Fast wie im Märchen: Könige und Grafen, vier Menschen und ihr Traum, und eine Geschichte voll des Glücks, die noch lange nicht zu Ende ist. Sandra Wimmeler, Denis Lönnendonker, Rebecca Theisen und Tobias Schwoll waren auf der Suche nach Freiheit und Unabhängigkeit. Auf der Suche nach einem Ort, der ihnen alle Möglichkeiten bot, sich weitestgehend selbst mit Nahrungsmitteln aus eigenem Anbau zu versorgen.

Was liegt da näher als der Kauf eines Bauernhofs? Den fanden sie alsbald, jwd, in Berlingen in der Vulkaneifel. Wenn es den Ort, wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen, gibt, dann ist es der Weilerhof, wo alles mit „Es war einmal…“ begann.

Im Mittelpunkt der vier Protagonisten steht die Philosophie, dass alles selbst gemacht wird – Manufaktur im besten Sinne. Und ihr Einsatz trug schon bald Früchte – im wahrsten Sinne des Wortes. Selbst angebauter Miscanthus wurde zur Energiequelle, Schweine und Ziegen hielten Einzug. Eifeler Kartoffelgerichte in ihrer ganzen Vielfalt wurden zur Hauptnahrung, die Kartoffeln dafür wurden zunächst noch gekauft.

Traumberuf Kartoffelbauer – und die Idee des Kartoffelgins

Bis Tobias Schwoll damit herausrückte, seinen Traumberuf Kartoffelbauer in die Tat umzusetzen. Gesagt – getan, und alsbald saßen sie in vertrauter Runde, aßen die eigenen Knollen und gönnten sich ein Glas Gin. Da hatte Denis Lönnendonker seinen Traum, na ja besser gesagt die grandiose Idee, aus den eigenen Kartoffeln einen Gin zu destillieren.

Geht’s noch verrückter? Das mit den Kartoffeln hatte auch geklappt, und sie alle hatten Träume, und die galt es zu leben. Der erfahrene Destillateurmeister Holger Borchers unterstützte das Quartett, über Monate wurde experimentiert, alle möglichen Botanicals versucht, mal mehr, mal weniger, und dann war die perfekte Mixtur gefunden. Ein Premium Dry Gin, nur, ihm fehlte noch der passende Name.

Sandra, Denis, Rebecca und Tobias erinnerten sich an ein Gespräch mit Nachbarn. Dabei erfuhren sie, dass kein Geringerer als Friedrich der Große anno 1756 den Weg bereitete, die Kartoffel in Preußen zu etablieren. Ein Jahr später traf der König den Grafen von Daun und erfuhr so einiges über die tolle Knolle – die man sicherlich auch in flüssiger Form genießen könnte. Die Umsetzung blieb dem König jedoch versagt.

Friedrich der Große und seine Leidenschaft für Windspiel-Hunde

Das Interesse am „alten Fritz“ war geweckt, besonders Hundeliebhaberin Sandra war beeindruckt vom Hundefreund König Friedrich. Dessen Leidenschaft waren Windspiel-Hunde, und schon war der Name für den Gin gefunden: Windspiel Premium Dry Gin.

Der edle Tropfen, milder als ein herkömmlicher Gin, man schmeckt die Kartoffel fein raus, bedarf natürlich einer angemessenen Verpackung. Die braune Flasche besticht durch ihre schlichte Eleganz, cremefarbenes Naturpapier für das Etikett, und als Verschluss ein natürlicher Eichenkorken aus Portugal. Die Gestaltung sowie das Aufbringen des Etiketts, das Abfüllen der einzelnen Flaschen von Hand, fast alles machen die vier in Eigenregie. Und das Unternehmen aus der Vulkaneifel wurde dank des neuen Namens die „Windspiel Manufaktur GmbH“.

Nun muss man wissen, dass Gin nicht gerade das Traditionsgetränk der Vulkaneifel, der Eifel überhaupt, ist. Und wieder einmal saßen die vier Windspiels beisammen, überrascht vom eigenen Erfolg, in einer Region, „wo die Leute eher Kräuterschnaps und Wodka trinken“, wie Tobias meinte.

Vom Gin zum Wodka – natürlich mit Kartoffelnote

Wodka-Lemon, Wodka-Orange, Wodka als Part unzähliger Cocktails und Drinks – jeder der vier vom Windspiel hatte irgendeine Erinnerung an die klare Spirituose. Und wieder kam Holger zum Zug, der Destillateurmeister Holger Borchers, der sofort wusste, wie ein Windspiel-Wodka schmecken muss. Als Grundlage dient eine besonders stärkehaltige Kartoffel, dazu ein spezieller Brennvorgang und eine mehrmonatige Reifezeit im Eschenfass, schon war der Wodka von Genießern für Genießer fertig.

Wobei auch die Kreativszene auf den Geschmack gekommen ist. Die hervorragende Gestaltung von Flasche und Etikett verhalf Windspiel national wie auch international zum Gewinn renommierter Preise für Verpackungsdesign. Gleichfalls überzeugte der Geschmack von Gin und Wodka bei zahlreichen internationalen Spirituosenwettbewerben und wurde mit Medaillen prämiert. Der Vertrieb läuft direkt über den Hersteller, wobei das Internet ein wichtiger Vertriebsweg ist. Auf einen Zwischenhändler verzichten die Windspiels dabei bewusst. So bekommt das Märchen von vier Menschen, die wertige, nachhaltige Produkte liefern, ein weiteres Kapitel. Auch ein Kräuterschnaps aus der Vulkaneifel mit dem Windspiel-Hund im Logo soll das Portfolio erweitern.

Zur Fotogalerie: Zu Besuch bei der Windspiel Manufaktur GmbH

(Redaktion)


 


 

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