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Hans Heinrich Driftmann

Wirtschaftskrise frühestens in zwei Jahren überwunden

(bo/ddp.djn). Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, warnt vor überhöhten Erwartungen an einen raschen Konjunktur-Aufschwung in Deutschland. Der «Berliner Zeitung» (Mittwochausgabe) sagte er: «Ich denke, dass wir sicherlich noch zwei Jahre mit der Bewältigung der Krise zu tun haben werden.» Erst dann werde Deutschland wieder auf dem Niveau vor der Krise angekommen sein - «vorausgesetzt, die Politik schafft günstige Rahmenbedingungen». Steuererhöhungen, zum Beispiel bei der Mehrwertsteuer, wären in dieser Situation verantwortungslos.

Driftmann warnte zugleich vor Umverteilungsdiskussionen: «Wenn wir aber verteilungspolitische Klassenkämpfe führen, rückt ein Aufschwung in weite Ferne.» Zur Stärkung der Binnenkonjunktur sprach sich Driftmann für eine Senkung der Abgaben und Steuern aus. «Es ist eine absolute Verkürzung», sagte er, «aber der Spruch »Mehr Netto vom Brutto« bringt es auf den Punkt. Der Arbeitnehmer muss von seinem Lohn und Gehalt mehr in der Tasche haben.» Sonst werde es keine Belebung der Binnenkonjunktur genau.

Driftmann wandte sich entschieden gegen eine höhere Besteuerung von Vermögenden. Diese würden sich bereits «über die höheren Steuersätze» an den Lasten der Krisenbewältigung beteiligen. «Wer von Unternehmern verlangt, dass sie große Summen in Produkte, Technologien und letztlich Arbeitsplätze investieren, darf ihnen dieses Geld nicht vorher wegsteuern.»

(Redaktion)


 


 

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