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Mietzuschuss

Zahl der Wohngeldempfänger in Hessen drastisch gestiegen

(bo/dapd-hes). Die Zahl der Wohngeldempfänger in Hessen ist im vergangenen Jahr drastisch gestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden bekanntgab, waren es 2009 insgesamt 48.000 Haushalte und damit 58 Prozent mehr als im Vorjahr.

Mit einem Plus von 74 Prozent war der Zuwachs bei den Ein-Personen-Haushalten sogar noch deutlich höher. Wohngeld wird weit überwiegend (92 Prozent) als Mietzuschuss gewährt, ist aber auch als Lastenzuschuss für Wohneigentum möglich, was in Hessen bei acht Prozent der Betroffenen der Fall war.

Der Grund für die enorme Steigerung liegt den Angaben zufolge vor allem in dem geänderten Wohngeldgesetz, das am 1. Januar 2009 in Kraft trat. Dabei wurden die Höchstsätze für die Miete und Belastung angehoben, die Baualtersklassen abgeschafft und die Heizkosten zusätzlich in das Wohngeld einbezogen. Der durchschnittliche Wohngeldanspruch stieg von 98 auf 137 Euro im Monat. Dieser Anspruch richtet sich nach Haushaltsgröße, Familieneinkommen und zuschussfähiger Miete oder Belastung.

Die Miete von im Schnitt monatlich 419 Euro sowie das Einkommen von durchschnittlich 905 Euro haben sich bei den Betroffenen laut Statistik nur geringfügig verändert. Der insgesamt höhere Wohngeldanspruch ist demnach vor allem auf zwei Gründe zurückzuführen: die Berücksichtigung eines größeren Mietanteils auf Basis der neuen Berechnungsgrundlage (Anstieg von 358 auf 398 Euro im Durchschnitt) sowie der ab 2009 gewährte Heizkostenzuschlag in Höhe von durchschnittlich 27 Euro.

(dapd )


 


 

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