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Wohnwagen und Reisemobile

Wohnwagenhersteller Knaus Tabbert endgültig gerettet

(bo/ddp-hes). Noch im Februar kann beim insolventen Wohnmobilhersteller Knaus Tabbert wieder mit der Produktion von Wohnwagen und Reisemobilen begonnen werden. Insolvenzverwalter Michael Jaffé teilte am Montag in Sinntal mit, dass der niederländische Investor HTP den Kaufpreis für die insolvente Firma aus dem niederbayerischen Jandelsbrunn überwiesen habe. Damit bleiben etwa 1000 von zuletzt rund 1400 Arbeitsplätzen an den Standorten Jandelsbrunn, Mottgers (Main-Kinzig-Kreis) und im ungarischen Nagyoroszi erhalten. Knaus Tabbert hatte im Oktober vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet.

Das bayerische Kabinett hatte in der vergangenen Woche eine Staatsbürgschaft über mehr als 22 Millionen Euro für Knaus Tabbert beschlossen. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sagte, das Unternehmen habe «eine enorme wirtschaftliche Bedeutung für die Mitarbeiter, ihre Familien und die gesamte Region». Das Land Hessen beteiligt sich nach Angaben der bayerischen Staatskanzlei wegen des Standorts Mottgers «angemessen» an der bayerischen Staatsbürgschaft. In Mottgers arbeiten etwa 200 Beschäftigte bei Knaus Tabbert.

Die Firmengruppe mit Hauptsitz in Jandelsbrunn ging aus der 1960 im unterfränkischen Marktbreit gegründeten Firma Knaus hervor. Im Geschäftsjahr 2007/2008 wurde mit rund 19 000 verkauften Fahrzeugen ein Umsatz von 305 Millionen Euro erzielt.

(Redaktion)


 


 

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