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Rot-Grün

Ypsilanti weist Kritik am Flughafen-Kurs ihrer Koalition zurück

(bo/ddp-hes). Die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti hat Vorwürfe zurückgewiesen, dass die rot-grünen Koalitionsvereinbarungen zum Ausbau des Frankfurter Flughafens Arbeitsplätze kosteten und Schadenersatzforderungen nach sich zögen. «Ich sehe nicht, warum ein Warten auf die Hauptverhandlung beim VGH Ende 2009 Arbeitsplätze kosten soll», sagte Ypsilanti der «Frankfurter Rundschau» (Dienstagausgabe). Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel entscheidet über Klagen gegen den Bau einer neuen Landebahn. Rot-Grün will erreichen, dass bis dahin nicht mit Rodungsarbeiten begonnen wird. «Es könnte maximal eine Verzögerung von acht Monaten geben», sagte Ypsilanti.

Die Gefahr von Schadenersatzforderungen «sehe ich nicht», fügte Ypsilanti hinzu. «Es ist ja auch im Interesse von Fraport, ein Stück weit Rechtssicherheit zu haben, bevor die Bagger rollen. Mit dieser Begründung verzichtet Fraport auch jetzt schon auf die Rodung.» Fraport-Chef Wilhelm Bender hatte die rot-grünen Beschlüsse scharf kritisiert.

Die SPD-Landeschefin zeigte sich zuversichtlich, die innerparteilichen Auseinandersetzungen beenden zu können. «Ich bin ganz sicher, dass die Irritationen bis zum Parteitag am Samstag ausgeräumt sind», sagte Ypsilanti. Dann entscheidet der Landesparteitag in Fulda über die Koalitionsvereinbarung mit den Grünen. Am Dienstag kommender Woche soll Ypsilanti zur
Ministerpräsidentin gewählt werden.

(rheinmain)


 


 

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