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Börse, 22. Januar

Deutscher Aktienmarkt beginnt schwächer

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag mit Verlusten eröffnet. In den ersten Handelsminuten verlor der Leitindex DAX 0,4 Prozent auf 5723 Zähler. Der MDAX fiel um 0,7 Prozent auf 7591 Punkte, und der TecDAX gab 0,9 Prozent auf 815 Zähler nach. Einem Händler zufolge sei der große Druck zunächst einmal vorbei.

Nun müsse sich im Markt zunächst eine Meinung darüber bilden, was die Ankündigungen von US-Präsident Barack Obama zur Regulierung des US-Finanzsystems tatsächlich bedeuteten. Erste Analystenstimmen sehen europäische Banken davon nicht stark betroffen. Dennoch standen am Morgen Finanztitel unter Druck.

 In New York hatte die Wall Street am Donnerstag deutlich schwächer geschlossen. Regierungspläne zur Regulierung des Bankensektors zusammen mit enttäuschenden Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt und schwer zu interpretierenden Geschäftszahlen von Goldman Sachs trübten die Stimmung. Letztlich verlor der Dow-Jones-Index 2,0 Prozent auf 10 390 Punkte. Der technologieorientierte Nasdaq Composite büßte 1,1 Prozent auf 2266 Zähler ein.

 «Wir befinden uns in einem Stadium, wo Anleger über die vergangene Rallye ins Grübeln geraten und eine Korrektur einplanen», sagte ein Experte. Der Euro wurde am Morgen zu 1,4135 Dollar wieder etwas fester gehandelt. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank einen Referenzkurs von 1,4064 Euro festgestellt. Grund für die Erholung ist Experten zufolge allerdings eher eine Dollar-Schwäche, infolge der US-Regierungspläne zur Regulierung des Bankensystems.

Im DAX standen am Morgen vor allem Finanztitel auf den Listen der Verkäufer. Am kräftigsten büßten Deutsche Bank ein, die 3,4 Prozent auf 45,44 Euro nachgaben. Deutsche Börse sanken um 2,2 Prozent auf 51,40 Euro. Commerzbank gaben um 2,0 Prozent auf 6,00 Euro nach. Die wenigen Gewinner wurden von E.ON angeführt, die 0,7 Prozent auf 27,90 Euro zulegten. Deutsche Telekom verteuerten sich ebenso um 0,7 Prozent auf 9,94 Euro. Metro kletterten um 0,6 Prozent auf 41,06 Euro. In der zweiten Reihe gaben allen voran ElringKlinger nach und ermäßigten sich um 4,7 Prozent auf 16,67 Euro. Demag Cranes fielen um 3,5 Prozent auf 25,46 Euro. Gildemeister verloren 3,1 Prozent auf 11,41 Euro. Gegen den Trend stemmten sich Hugo Boss mit einem Plus von 1,0 Prozent auf 24,37 Euro. Douglas, Celesio und Continental legten derweil weniger als ein Prozent zu.

Im TecDAX führten am Morgen Aixtron die Liste der Verlierer an und sanken um 3,3 Prozent auf 22,10 Euro. Conergy büßten 2,5 Prozent auf 0,79 Euro ein. Manz Automation verloren 2,4 Prozent auf 61,85 Euro. Am anderen Ende verbuchten einzig QSC, Phoenix Solar und Wirecard Gewinne.

(ddp)


 


 

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