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Statistisches Bundesamt

Zahl der Studienanfänger in Hessen rückläufig

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Im Studienjahr 2007 (Sommersemester 2007 und Wintersemester 2007/2008) haben 0,4 Prozent weniger Studienanfänger ein Studium in Hessen aufgenommen als im Vorjahr, meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Das könnte an den Studiengebühren liegen, denn bundesweit ist die Zahl der Erstimmatrikulierten um vier Prozent gestiegen mit überdurchschnittlichen Zuwächsen in den neun Bundesländern, die keine allgemeinen Studiengebühren erheben.

Insgesamt betrug die Zunahme an den Universitäten knapp zwei Prozent, an den Fachhochschulen sogar acht Prozent. Deutlich mehr Erstsemester begannen im Studienjahr 2007 an den Hochschulen in Brandenburg, Bremen (jeweils + 14%), Berlin (+ 12%), Thüringen und Sachsen (jeweils + 9%) ein Studium. Neben Hessen verzeichneten auch das Saarland (- 3%) und Baden-Württemberg (- 2%) Rückgänge.

Im gerade begonnenen Wintersemester 2007/2008 sind an den Hochschulen in Deutschland insgesamt rund 1,948 Millionen Studierende eingeschrieben. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein leichter Rückgang um knapp 2% (- 31 900). Der Anteil der Studentinnen liegt unverändert bei 48%. 1,376 Millionen (71%) Frauen und Männer studieren an Universitäten oder vergleichbaren Hochschulen, 572 000 (29%) an Fach- oder Verwaltungsfachhochschulen.

Detaillierte Ergebnisse zur Hochschulstatistik unter www.destatis.de

(Redaktion)



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