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Bundesgartenshow

Zeit für Bundesgartenschaubewerbung von Mainz und Wiesbaden drängt

(bo/ddp-hes). Mit ihrer geplanten Bewerbung um eine gemeinsame Austragung der Bundesgartenschau 2021 müssen Mainz und Wiesbaden sich beeilen. «Im Gegensatz zu anderen Interessenten liegen aus Mainz und Wiesbaden noch nicht einmal offizielle Interessenbekundungen der Oberbürgermeister vor», sagte der Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG), Friedrich Meiberth, der Nachrichtenagentur ddp in Bonn. «Eine solche Mitteilung ist üblich», sagte Meiberth.

Vor zwei Jahren hätten sich die Gartenamtsleiter der beiden Städte bei der DBG über die Buga informiert, sagte Meiberth weiter. Bei diesem Informationsgespräch sei es geblieben. «Mehr Kontakt wäre hier wünschenswert», betonte der DBG-Geschäftsführer.

Zur Zahl der Mitinteressenten für die Buga 2021 will Meiberth bis zum Vorliegen der endgültigen Bewerbungen keine Auskünfte geben. Die Vorlaufzeit für eine Bundesgartenschau betrage erfahrungsgemäß zwölf Jahre, zwei für die Bewerbung plus zehn für die baulichen Vorbereitungen. Zur Zeitplanung von Mainz und Wiesbaden, die 2009 in den Stadtparlamenten über die Bewerbung entscheiden wollen, sagte Meiberth: «Das ist sehr knapp.»

Hintergrund dieses Zeitplans ist eine von beiden Städten in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie. Der erste Teil mit Vorschlägen zur räumlichen Gestaltung liegt seit kurzem vor. Zurzeit beginnt die zweite Phase, die nach Angaben der zuständigen Dezernenten Ende 2008 oder Anfang 2009 abgeschlossen sein soll. Mainz und Wiesbaden erhoffen sich durch die Schau einen Schub für die Stadtentwicklung sowie einen Werbeeffekt für sich und die Rhein-Main-Region.

(rheinmain)


 


 

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