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Zeitarbeiter laut OECD in Deutschland besonders schlecht geschützt

(bo/ddp.djn). Zeitarbeiter sind in Deutschland einem Medienbericht zufolge im internationalen Vergleich besonders schlecht geschützt.

Darauf weist die OECD angesichts der Debatte über den Missbrauch der Leiharbeit bei der Drogeriekette Schlecker hin. «International fällt Deutschland durch eine Zweiklassen-Gesellschaft am Arbeitsmarkt auf» sagte der Sprecher der OECD in Deutschland, Matthias Rumpf, der «Frankfurter Rundschau» (Mittwochausgabe). Laut einem OECD-Indikator gehört die Bundesrepublik beim persönlichen Kündigungsschutz der fest Angestellten zu den drei Mitgliedsländern mit dem höchsten Niveau. Bei den Zeitarbeitern und befristet Beschäftigten rangiert sie dagegen im Vergleich der 30 OECD-Staaten in der unteren Hälfte. Diese Unterschiede beim Kündigungsschutz wirken sich laut OECD besonders drastisch im Abschwung aus, wenn sich Entlassungen häufen. «In der Bundesrepublik müssen die Beschäftigten ohne Festanstellung mehr noch als in anderen Ländern die Hauptlast der Krise tragen», sagte Rumpf.

(ddp)


 


 

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