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Zollitsch mahnt mehr gesellschaftliche Zivilcourage an

(bo/ddp-hes). Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat mehr Zivilcourage in der Gesellschaft angemahnt. Nach der tödlichen S-Bahn-Attacke in München und dem Amoklauf von Ansbach stelle sich die Frage, «wie viel Verrohung unsere Gesellschaft noch vertragen kann», sagte Zollitsch bei der Eröffnung der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda. Der Staat müsse die Familie zudem mehr in die Verantwortung nehmen: «Kinder und Jugendliche, die seelisch erfrieren, weil sie keine liebevolle Aufmerksamkeit erfahren, verlieren den Kontakt zu sich und der Gemeinschaft», betonte Zollitsch.

Die 66 Mitglieder der Bischofskonferenz treffen sich bis Donnerstag in Fulda. Themenschwerpunkt ist den Angaben zufolge unter anderem die Auseinandersetzung der Kirche mit dem Erbe des Totalitarismus in den ehemaligen kommunistischen Ländern. Die deutschen Bischöfe kommen seit 1867 regelmäßig im Herbst am Grab des heiligen Boniatius in Fulda zu Beratungen zusammen.

(Redaktion)


 


 

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