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Grundlegender Wandel

Industrie in Hessen setzt auf Zukunftstechnologien

(bo/dapd). Die hessische Industrie will mit innovativen Konzepten ihren Umsatz erhöhen.

Damit die schrumpfende Kernbranche zukunftsfähig bleibe, müsse ein grundlegender Wandel stattfinden, betonten die Mitglieder der "Initiative Industrieplatz Hessen" (IPH) aus Vertretern von Unternehmen und Wirtschaftsministerium am Donnerstag.

Die Industrie müsse sich intelligent mit Software und Dienstleistungen verbinden, fasste Dieter Weidemann, Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, die Ergebnisse einer von IPH in Auftrag gegebenen Studie der IW Consult GmbH zusammen.

Für diesen Transformationsprozess sei das Land in den Bereichen Energietechnik, im industriellen Bereich der Erneuerbaren Energien, im Automobilbau oder in der Anlagentechnik gut aufgestellt, betonte Wirtschaftsminister Dieter Posch. "Es bedarf aber Anstrengungen, diesen Prozess politisch zu unterstützen", sagte der FDP-Politiker.

Die Studie zeigt, dass der Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung in Hessen innerhalb der vergangenen Jahre deutlich abgenommen hat. Zwar erhöhte sich der Wertschöpfungsanteil der Industrie an der gesamten Wirtschaft im Jahr 2010 von 15,7 auf 17 Prozent deutlich. In der Tendenz schrumpfte der industrielle Kern Hessens jedoch von 21,4 Prozent in 1995 auf 17 Prozent in 2010. Mit 77 Prozent der Wertschöpfung bleibe der Dientsleistungssektor im Jahr 2010 der dominierende Bereich in Hessen, bei dem zudem rund drei Viertel der Erwerbstätigen beschäftigt sind.

(dapd )


 


 

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