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Zwischen Engpässen und Entlassungen

(bo/ots). Die Zahlen des ITK-Branchenverbandes Bitkom könnten optimistisch stimmen: Noch im September machte der Verband auf rund 45.000 offene IT-Stellen aufmerksam. Nun veröffentlichte er Ergebnisse einer Umfrage, laut welcher 86 Prozent der ITK-Unternehmen bislang kaum direkte Auswirkungen der Finanzkrise spüren und 80 Prozent noch keinen Grund für personelle Veränderungen sehen. (Bitkom, 22. Oktober 2008) Doch Branchenmeldungen zeichnen ein anderes Bild: SAP verkündete jüngst einen Einstellungsstopp und forderte von den Mitarbeiter Urlaubsverzicht. (Handelsblatt, 10. Oktober 2008) Hewlett-Packard will in Deutschland 1400 Stellen streichen, davon nach Gewerkschaftsangaben 1150 bei dem im August übernommenen IT-Dienstleister EDS. Und mit den Entlassungsplänen von Yahoo scheint die Krise auch bei den Internetfirmen angekommen zu sein.

Wo die IT in der Wirtschaftskrise hinsteuert und wie Firmen auch in diesen Zeiten die optimale personelle Ausstattung ihrer IT-Organisationen sicherstellen können, diskutieren Experten aus Wirtschaft, Bildungswesen und Politik auf der Handelsblatt-Tagung "IT-Fachkräfte" am 2. und 3. Dezember 2008 in Berlin. Unter dem Motto "IT-Personalmarkt und -management im Umbruch" referieren unter anderem Professor August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bitkom und Vorsitzender des Aufsichtsrats der IDS Scheer AG, Martin Jetter (Vorsitzender der Geschäftsführung, IBM Deutschland), Achim Berg (Vorsitzender der Geschäftsführung, Microsoft Deutschland), Wolfgang Gärtner (CIO, Deutsche Bank) sowie Michael Gorritz (CIO, Daimler).

Das Programm ist abrufbar unter:
http://www.konferenz.de/na-it-fachkraefte

Ältere Fachkräfte werden wichtiger
Trotz viel beschworenem Fachkräftemangel fällt es gerade älteren IT-Profis schwer, eine passende Stelle zu finden. Dabei sind diese Mitarbeiter eine zunehmend wichtige Ressource, wie Dr. Thomas Mayer von Deutsche Bank Research betont: Vor allem in Soft Skills wie Kommunikation, Teamarbeit und interkultureller Kompetenz hätten ältere Arbeitnehmer deutliche Vorteile. "Unternehmen, die das übersehen, handeln sich langfristig Nachteile ein", so Mayer. (silicon.de, 7. August 2008) Auf der Handelsblatt-Tagung greift Frank-Michael Kühn dieses Thema auf, ein HR-Experte, der bei ThyssenKrupp Nirosta das Age Management verantwortet.

(rheinmain)


 


 

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