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Kündigungsgrund

Rückmeldepflicht nach Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit

Ist die Arbeitsfähigkeit eines erkrankten Arbeitnehmers wiederhergestellt, ist er verpflichtet, sich beim Arbeitgeber zur Arbeitsaufnahme zurückzumelden.

Bleibt der Arbeitnehmer nach Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit weiterhin der Arbeit fern, verstößt er gegen diese Arbeitspflicht. Verstößt er trotz vorheriger Abmahnung wiederholt gegen die Rückmeldepflicht, ist eine verhaltensbedingte ordentliche Kündigung grundsätzlich gerechtfertigt (vgl. LAG Düsseldorf, Urteil vom 16.9.1955, DB 1956, 164). Bei langfristigen Verzögerungen kommt auch eine außerordentliche Kündigung in Betracht.

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Literatur: KR-Etzel, KSchG, § 1 Rdnr. 502; Hueck/v. Hoyningen-Huene, KSchG, § 1 Rdnr. 338

Rückmeldepflicht nach Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit

(VSRW-Verlag)


 


 

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