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Autobahn-Botanik

Pflanzenvielfalt auf der A40

Als am 18. Juli 2010 beim Still-Leben Ruhrschnellweg der Verkehr auf der Hauptschlagader des Ruhrgebiets stillstand, nahmen Biologen die weltweit erste Kartierung einer Autobahn vor und entdeckten dabei über 400 verschiedene Pflanzenarten. Die durchaus erstaunlichen Ergebnisse werden am Dienstag, 22. Februar, um 18 Uhr im Haus der Technik in Essen präsentiert.

70 Wissenschaftler und Pflanzenliebhaber haben unter der Leitung des Bochumer Botanikers Peter Gausmann in sechs Teams während der Aktion "Still-Leben" die Fauna und Flora auf einer Strecke von 60 Kilometern auf der A40 erfasst und kartiert.

Die Botaniker entdeckten zum Teil seltene Arten wie das Mauerglaskraut, aber auch beliebte Gartenpflanzen wie die Stockrose oder den Sommerflieder. Interessant ist zudem der große Bestand salzliebender Pflanzen auf dem Mittelstreifen wie Melden und das dänische Löffelkraut, der auf den hohen Salzgehalt im Boden durch Streusalz zurückzuführen ist.

3Sat hat das Team bei der Autobahnbegehung begleitet. Der Beitrag ist im Internet abrufbar. Die Ergebnisse der weltweit ersten biologischen Kartierung einer Autobahn (A40) werden nun in Form eines Vortrags der Biologin Corinne Buch am 22. Februar um 18 Uhr im Haus der Technik in Essen ( Hollestraße 1a) vorgestellt. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Veranstalter ist die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) in Kooperation mit der Biologischen Gesellschaft Essen.

(Redaktion)


 


 

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