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Gründercoaching

KfW verkürzt Antragsverfahren

Anträge auf Zuschüsse zum Gründercoaching können jetzt vorab online erfasst werden. Dadurch verkürzt sich die Bearbeitungszeit.

Das KfW Gründercoaching ist bei Existenzgründer/innen und Jungunternehmer /innen eine beliebte finanzielle Hilfe, um einen Unternehmensberater in Anspruch zu nehmen. Bei Gründungen aus der Arbeitslosigkeit können so bis zu 90 Prozent des Beratungshonorars erstattet werden. „Die KfW bietet entgegen anderen Programmen den Gründer /innen sogar eine „Portemonaie-schonendes“ Abwicklung an, indem der in Beraterbörse gelistete Unternehmensberater den Zuschussanteil direkt mit der KfW abrechnet“, sagt Gründercoach Markus Tonn aus Hamm. „So überweist  der Unternehmer nur den verbleibenden ‚Rest’ statt die gesamte Honorarrechnung.“

Besonders in der Startphase einer Existenzgründung können so auch finanziell schwächer aufgestellte Start-ups in den Genuss von professioneller Beratung kommen. Inhalt des Coachings kann es sein, das Konzept und gegebenenfalls den Businessplan des Unternehmens zu optimieren, das Unternehmen auf Finanzierungs- sowie Genehmigungsgespräche vorzubereiten und eventuell zu begleiten oder eine Markt- oder Vertriebstrategien anzufertigen und zu coachen.

Bisher erfolgte das langatmige Antragsverfahren entweder über ein einzelnes PDF im Internet oder über das Ausfüllen des Formulars beim Regionalpartner vor Ort. Dieser gab die notwendigen Informationen in die Datenbank der KfW ein. Die Folge: Eine sehr lange Bearbeitungszeit von bis zu 14 Arbeitstagen und mehr waren keine Seltenheit. „Häufig sitzen bisher die Unternehmer auf heißen Kohlen, haben konkreten Beratungsbedarf und möchten zeitnah starten!“ weiß Unternehmensberater Tonn aus der Praxis. „Zwischen dem ersten Kennenlernen mit dem Coach, der Terminabstimmung beim Regionalpartner und dem Postweg des zum Beratungsstart eingehenden Zuwendungsbescheides vergingen oftmals mehr als ein Monat.“

Dieser Umweg wird ab sofort verkürzt und somit auch die Bearbeitungszeit. Die Anträge auf Zuschüsse zum Gründercoaching Deutschland werden vorab online erfasst und direkt in die KfW Datenbank eingegeben. Der über die Antragsplattform zu generierte PDF-Antrag wird wie bisher (ausgedruckt) durch den Antragsteller beim Regionalpartner eingereicht. Der zuständige Regionalpartner überprüft die Fördervoraussetzung und schaltet die online erfassten Antragsdaten in der Datenbank für die Bearbeitung durch die KfW frei. Eine Zusage kann somit wieder sehr zeitnah nach Freischaltung der elektronischen Antragsdaten erfolgen – in der Regel innerhalb von zwei Arbeitstagen. Alle weiteren Prozessschritte bleiben unverändert.


(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Ehrenmann
11.08.10 13:32 Uhr
Gründercoaching-Förderung fließt zu spät

Derzeit dauert es bis zu 8 Monate, bis die zuvor zugesagten Fördermittel
( ohne Anhörungsverfahren oder fehlende Unterlagen ) fließen. Ein Zustand, der bei der empfohlenen Abtretung den Coach viel zu lange auf die Bezahlung seiner Arbeit warten läßt. Was also nützt die online-Beantragung iwirklich, wenn es zu wenig Bearbeiter für diese Antragsflut gibt?

 

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