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  • 21.02.2011, 12:25 Uhr
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  • Düsseldorf/Barcelona
Smartphones

Androids setzen Apple mächtig zu

Folgt man den Analysen der Wirtschaftswoche zur Mobile World Conference in Barcelona, muss Apple die Vorherrschaft am Smartphone-Markt bald teilen.

"Vier Jahre war nur Apple angesagt. Jetzt übernehmen Android-Handys den Markt. Bald soll Googles Software auch in Millionen Autos, Fernsehern und Tablet-Rechnern laufen. Android wird das Windows der mobilen Ära - und der Suchkonzern mächtiger, als Microsoft je war", prognostizieren die Wiwo-Redakteure Thomas Kuhn und Andreas Menn. "Apple bietet perfekte Konformität. Wie System-Gastronomie. Da weiß man immer, was man hat. Wer mit den Einschränkungen 'des Systems' - egal ob McDonalds, Disney oder Apple - zufrieden ist, für den ist es das Paradies. Konsum ohne Nachzudenken. Und wer flexibel ist, kommt in den Genuss von Vielfalt und Freiheit", kommentiert der Talkabout-Chef Mirko Lange nach einem Bericht des Düsseldorfer Fachdienstes MarketingIT  den Zweikampf zwischen Apple und Google.

Android wird auch nach Meinung von Karl-Heinz Gabler vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies die Oberhand gewinnen: "Android ist ein offenes System. iOS läuft nur auf den Hardware-Plattformen von Apple. Java und Linux als Basis von Android sind bei Softwareentwicklern bekannter als objectiveC, das iOS zugrunde liegt. Dadurch werden immer mehr Apps entstehen, die auf Android basieren", sagt Gabler gegenüber MarketingIT.

Noch habe Apple einen klaren Vorsprung. Spätestens in ein bis zwei Jahren werde allerdings das Betriebssystem von Google gleichziehen. 

Google: Über Werbung subventioniert

Google subventioniere das kostenlose Betriebssystem über Werbung. "Das ist eine Wettbewerbsverzerrung, die für Netzbetreiber und Hersteller zu nachhaltigen Umsatzverlusten von zehn bis 20 Prozent pro Jahr führt", betont Nash Technologies-Manager Bernd Stahl. Die Dynamik des offenen Android-Konzepts führe zu einer Abhängigkeit von der Google-Marktdominanz. "Mir persönlich wäre ein Netzansatz lieber, der föderativ statt monopolisierend ist. Die monetäre Wertschöpfung sollte sich stärker an Inhalten und weniger an Werbung orientieren", erklärt Stahl

(pressetext.com)


 


 

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