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ARAG Experten

Tipps für den Elternabend

Die Elternabende haben jetzt zu Beginn des Schuljahres Saison. ARAG Experten informieren über Sinn und Zweck dieser Veranstaltungen und darüber, was beim Elternabend in der Schule beachtet werden sollte.

Die Elternabende, zu denen alle Eltern einer Klasse eingeladen werden, sollten stets ein gutes Gespräch sowie Meinungs- und Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten ermöglichen. Die Gestaltung des Abends liegt dabei in den Händen der Elternvertreter sowie dem Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin. Allerdings sind die Abende weder bei den Lehrern, noch bei den Eltern besonders beliebt. 

Aufgaben der Elternvertreter

Dies ist ein guter Grund für die Elternvertretung, den Elternabend so informativ und interessant wie möglich zu gestalten. Der Zeitaufwand, den ein gewählter Elternvertreter einplanen muss, geht in der Regel nicht wesentlich über den der anderen Eltern hinaus. Grundsätzlich sind pro Schuljahr lediglich zwei Abende mit der Klasse und zwei weitere Abende im Elternbeirat zu leisten. Es kann jedoch auch mehr werden, wenn man eine schwierige Klassenkonstellation erwischt. Dann ist es besonders wichtig Kontakt mit Klassenlehrer und Fachlehrern zu halten und das Gespräch mit den Eltern der Klasse zu pflegen. Außerdem können engagierte Elternvertreter auch andere Aktivitäten ergreifen wie zum Beispiel die Organisation eines Elternstammtisches. Gemeinsame Ausflüge oder Vorträge mit externen Referenten können überdies – so die ARAG Experten – in "Problemklassen" durchaus sinnvoll sein.

Was besprochen werden sollte

Zum einen sollten Bildungsfragen selbstverständlicher Bestandteil jedes Elternabends sein. Eltern informieren sich dabei über aktuelle Unterrichts- und Lernmethoden. Eltern sollten auch über den aktuellen Bildungsplan informiert werden und wissen, welche Hintergründe und Intentionen dieser hat. Zum anderen können seitens des Klassenlehrers oder der Klassenlehrerin auch Erziehungsfragen im Elternhaus aufgegriffen werden. ARAG Experten empfehlen hierfür allerdings einen externen Referenten einzuladen. Werden diese Fragen durch den Lehrer thematisiert, besteht die Gefahr, dass Eltern sich kritisiert fühlen. Wichtig ist außerdem, dass Themen besprochen werden, die für Lehrer und Klasse relevant und aktuell sind. Nur so können die Eltern mit den erörterten Themen auch wirklich etwas anfangen und empfinden den Elternabend im Nachhinein nicht als verschwendete Zeit.

Rechtliche Grundlagen

Elternabende sind keine Freizeitveranstaltung gelangweilter Lehrer und Möchtegern-Pädagogen. Sie haben ganz konkrete Regeln. Inhaltlich sind die Regelungen in den einzelnen Bundesländern ähnlich und geben meist einen formalen Mindestrahmen für die Durchführung der Elternabende vor: 1. Regelmäßige Elternabende! Diese sollen mindestens zweimal pro Schuljahr stattfinden. 2. Die Leitung des Elternabends obliegt der gewählten Elternvertreterin/dem Elternvertreter. (In einigen Bundesländern auch "Vorsitzende der Klassenpflegschaft") 3. Die Einladung wird von dem Elternvertreter oder der Elternvertreterin nach Absprache mit dem Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin verfasst und geht allen Eltern und Erziehungsberechtigten schriftlich zu. Informationen zu rechtlichen Detailfragen finden die Elternvertreter im Internet.

(lifePR)


 


 

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