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Existenzgründung mit Franchise

Zahlungsfähigkeit des Franchisegebers

Vor Abschluss des Vertrages sollte die Zahlungsfähigkeit des Franchisegebers geprüft werden. Denn ein Franchisevertrag stellt ein auf Dauer angelegtes Schuldverhältnis dar. Eine Zahlungsunfähigkeit des Franchisegebers würde den Bestand des Vertrages in Frage stellen. Im schlimmsten Fall blieben die vom Franchisenehmer bis zur vorzeitigen Auflösung des Vertrages getätigten Investitionen wirtschaftlich ohne Nutzen.

Der Vertrag

Der Franchisevertrag ist im deutschen Recht nicht näher normiert. Hieraus ergibt sich eine weitreichende Vertragsfreiheit, die schnell zu Lasten des Franchisenehmers gehen kann. zum Beispiel, wenn der Franchisegeber Klauseln aufnimmt, die den Franchisenehmer zu einer Leistung ohne Gegenleistung verpflichten. Auch Klauseln zu einem nachvertraglichen Wettbewerbsverbot sollten geprüft werden. Andererseits können für den Franchisenehmer Nachteile entstehen, wenn für ihn wichtige und schützende Regelungen nicht aufgenommen werden, etwa Regelungen zum Gebiets- und Wettbewerbsschutz.

Fazit

Die Übernahme eines bereits bestehenden Konzeptes kann zwar das unternehmerische Risiko überschaubarer machen. Gleichzeitig können allerdings durch die vertragliche Bindung an den Franchisegeber neue Risiken entstehen, die der Franchisenehmer nur nach genauer Prüfung des Konzeptes und des Vertrages erkennen und abwägen kann.

(lifepr )


 


 

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