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Zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt

Nach wie vor sind im Ruhrgebiet Ausbildungsstellen zu vergeben. Viele Unternehmen bieten gute Karrierechancen - auch ohne Studium.

In vielen Firmen laufen gerade die letzten Bewerbungsgespräche mit potenziellen Auszubildenden. Schließlich steht schon im Herbst der erste Arbeitstag für die neuen Azubis bevor. Die ungebrochene Lust junger Schulabsolventen auf ein Studium wird für die Unternehmen aus der Region jedoch zu einer immer größeren Herausforderung. Viele Ausbildungsplätze bleiben deshalb unbesetzt. Der Essener Unternehmensverband (EUV) wirbt daher für eine Ausbildung bei Firmen aus der Region. „Unsere Mitgliedsunternehmen sind noch auf der Suche nach Auszubildenden, die sich für die laufende Einstellungsrunde bewerben möchten“, erklärt Ulrich Kanders, EUV Geschäftsführer. Vor allem in der Metall- und Elektronikindustrie (M+E) seien noch zahlreiche Stellen zu vergeben.

Sinnvoll sei bei der Suche nach Ausbildungsplätzen auch immer der Blick über den Tellerrand hinaus. „Ich würde Jugendlichen raten, nicht bloß in Essen, sondern auch in unseren Nachbarstädten, wie Mülheim, Duisburg, Bottrop oder Bochum nach passenden Ausbildungsstellen zu suchen“, erläutert Kanders. Hilfreich ist dabei die Plattform www.IchhabPower.de. Dort können Schüler freie Lehrstellen in der Rhein-Ruhr-Region abrufen. Die Plattform der M+E-Arbeitgeberverbände richtet sich speziell an Schüler in der Berufsfindung. „Sie zeigt aktuell fast 80 noch unbesetzte Ausbildungsplätze in der M+E-Branche in Essen und der näheren Umgebung an. Auch Schüler mit Hauptschulabschluss oder der mittleren Reife sollten sich dort informieren. Häufig ist das Abitur keine Voraussetzung um eine gute Ausbildungsstelle zu finden“, so Kanders.

Guter Job ohne Studium

Schulabgänger, die kein Studium beginnen möchten, haben in Essen und Umgebungen gute Aussichten einen Ausbildungsplatz mit Zukunft zu bekommen. „Die diversen Ausbildungsmöglichkeiten in der Industrie bieten hervorragende Perspektiven. Gerade in den technischen Berufen sind die Aussichten und Verdienstmöglichkeiten sehr gut“, erklärt Kanders. Studien hätten unlängst darauf hingewiesen, dass Meister in der Regel mit einer gleichwertigen oder sogar besseren Bezahlung wie Akademiker rechnen können. „Wir können Schülerinnen und Schülern daher nur raten, sich über die diversen Ausbildungsalternativen genau zu informieren. Häufig bieten Unternehmen, die auf den ersten Blick vielleicht wenig interessant wirken, hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten – zum Teil auch kombiniert mit einem dualen Studium zum Beispiel an unserer FOM Hochschule für Oekonomie und Management.“

(Conrad Rading)


 


 

EUV
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