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Ausbildungsmarkt

Evonik sieht "harten Kampf um beste Nachwuchs-Fachkräfte"

Erneut überbietet Evonik Industries mit einer Ausbildungsquote von 9% den deutschen Industriedurchschnitt. Personalvorstand Thomas Wessel warnt nun davor, die gestiegenen Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt zu unterschätzen.

Als einer der großen Ausbilder in Deutschland hält Evonik Industries Kurs: In diesen Tagen beginnen rund 600 junge Menschen bei dem Spezialchemie-Unternehmen eine Berufsausbildung. Die Ausbildungsquote bei Evonik erreicht damit erneut rund 9% und liegt wie in den Vorjahren wieder weit über dem deutschen Industriedurchschnitt von 6%. 

Harter Wettbewerb um die klügsten Köpfe

Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik, sieht intensives Ausbildungs-Engagement auch als einen „Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland“. Wessel warnt davor, die gestiegenen Herausforderungen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu unterschätzen: „Für Unternehmen wird der Wettbewerb um die besten Nachwuchs-Fachkräfte noch härter. Wer als Arbeitgeber die klügsten Köpfe für sich gewinnen will, der braucht dafür auch Flexibilität, richtungsweisende neue Ideen und attraktive Ausbildungsangebote.“

Evonik stelle sich diesen Herausforderungen mit einem Bündel von Maßnahmen. Angesichts des doppelten Abiturjahrgangs wurde zum Beispiel die Zahl der Ausbildungsplätze 2013 gezielt aufgestockt - auf insgesamt 560 für den eigenen Bedarf. Darüber hinaus bildet das Spezialchemie-Unternehmen für andere Arbeitgeber aus: Jahr für Jahr starten in den Ausbildungszentren von Evonik etwa 100 weitere junge Menschen im Auftrag externer Unternehmen eine Ausbildung.

Vom Fachinformatiker bis zum Koch

Insgesamt waren bei Evonik zum Stichtag 31. Dezember 2013 rund 2.200 Jugendliche in der Berufsausbildung. Allein 2013 hat das Spezialchemie-Unternehmen insgesamt rund 58 Millionen € in Ausbildung investiert. In diesen Wochen starten nun rund 600 junge Menschen bei Evonik ins erste Ausbildungsjahr, zusätzlich zu den rund 500 Auszubildenden für das eigene Unternehmen beginnen etwa 100 weitere junge Menschen im Konzern die Berufsausbildung. Sie erlernen Berufe wie Anlagenmechaniker, Lacklaborant, Fachinformatiker, Koch, Werkfeuerwehrmann, Fachinformatiker oder Chemikant.

(Redaktion)


 


 

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