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Büro-Knigge Teil 2

Verhaltensregeln für den Alltag im Beruf

Im Berufsleben gelten andere Regeln als im privaten Miteinander. Beachten Sie folgende Fettnäpfchen und Stolpersteine in Ihrem Berufsleben.

Fettnäpfchen

Wir tun alles, um die typischen Fallen des Alltags zu vermeiden – aber hin und wieder tappen wir doch in ein Fettnäpfchen. Möglichkeiten gibt es viele. Die Bandbreite ist sehr groß und reicht von verbalen Entgleisungen bis zu persönlichen Missgeschicken.

Aber wie kommt man aus einer peinlichen Situation am besten heraus? Wenn nur Sie allein betroffen sind, hilft eine Portion Humor oft weiter. Manchmal klappt es auch, wenn Sie den Vorfall einfach übergehen und so tun, als wäre nichts geschehen.

Anders ist es, wenn andere Menschen beteiligt sind. Um Verzeihung bitten, Hilfe holen (zum Beispiel bei einem umgestoßenen Kaffeebecher), oder Wiedergutmachung anbieten sind Strategien, mit denen Sie dann weiterkommen. Versetzen Sie sich einfach in die Lage Ihres „Opfers“ und reagieren Sie so, wie Sie es in einer solchen Situation für sich selbst am angenehmsten empfinden würden.

Grüßen

Ein freundlicher Gruß schafft eine positive Atmosphäre. Gönnen Sie Ihren Mitmenschen dieses Höflichkeitssignal. Wenn Sie jemandem auf dem Gang begegnen oder einen Raum betreten: Grüßen Sie! Schauen Sie die Menschen an und lächeln Sie.

Im Unterschied zum Begrüßen grüßt die rangniedrigere Person die Ranghöhere.

Handy

Es gibt heute nur noch wenige Menschen ohne ein Mobiltelefon. Im Job ist das private Gerät aber nur in den Pausen in Gebrauch. Genau wie am Festnetz-Telefon wirken lange Privatgespräche nicht besonders professionell. In Besprechungen und Meetings stören klingelde Handys. Also lieber aus- oder stummschalten.

Gesundheit wünschen

Kaum niest man in einer größeren Runde, schon schallt es von irgendwo her: „Gesundheit!“.

Als höflich gilt dieser Wunsch – sehr zur Freude der Allergiker – nicht. Die Regel sagt, dass alle Körpergeräusche ignoriert werden. Trotzdem ist es vielen ein Bedürfnis, auf einen Nieser zu reagieren. Im kleinen Kreis, wenn Sie den Eindruck haben, der andere erwartet eine Reaktion von Ihnen, wünschen Sie ruhig Gesundheit. Im öffentlichen Raum, etwa bei einem Meeting oder in einer größeren Runde, verzichten Sie lieber auf diesen Wunsch. Heute ist es angemessen, solche „Störungen“ einfach zu überhören. Müssen Sie selbst husten oder niesen, entschuldigen Sie sich. Im größeren Rahmen entfällt selbst dies.

Kollegen

Der Umgang mit Kollegen ist nicht immer leicht und sicher auch von der eigenen Tagesform abhängig. Aber egal, wie schlecht gelaunt Sie sind, ein Gruß muss immer sein.

Beachten Sie Territorien und Distanzzonen. Niemand hat es gern, wenn ihm der Kollege mal eben die Maus aus der Hand nimmt und demonstriert, wie das Programm nun richtig läuft.

Höfliches, taktvolles und freundliches Verhalten sind auch im Berufsleben „Türöffner“; eine Schleimspur sollten Sie aber auf keinen Fall hinterlassen. Verkneifen Sie sich spitze Bemerkungen, beleidigen Sie niemanden und lassen Sie Ihre privaten Probleme zu Hause. Der Job ist nicht der richtige Ort, um über Intimes zu plaudern.

Mahlzeit

Als Gruß sollten Sie dieses Unwort aus Ihrem Repertoire streichen. Man hört es ständig, ob Sie morgens um zehn auf dem Gang einem Kollegen begegnen oder nachmittags um drei unterwegs zu einer Besprechung sind. Zählen Sie mal, wie oft Sie es an einem einzigen Tag hören. Der beste Weg, dieses Wort auszurotten, dessen eigentliche Bedeutung ja der Wunsch nach einer gesegneten Mahlzeit ist, liegt in der Verweigerung. Sagen Sie also „Hallo“, oder „guten Tag“ oder irgendetwas anderes Nettes. Seien Sie kreativ.

(Marlies Smits)


 


 

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