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Betriebsausstattung

Ausreichend Ausstattung am Arbeitsplatz

Tagein tagaus gehen Millionen deutsche Bürger zur Arbeit. Wie selbstverständlich nutzen sie Werkzeug, Werkbank und Lagerregale in Fertigungshallen oder PC, Kopierer, Fax und Aktenschränke im Büro. Diese Arbeitsmittel werden ihnen vom Betrieb zur Verfügung gestellt, um die an sie gestellten Aufträge zu erledigen. Erhöhte Produktionszeiten verringern dabei die Effizienz und kosten das Unternehmen unnötig viel Geld.

Damit jeder Arbeiter zu jeder Zeit optimal an seinem Platz arbeiten kann und keine unnötigen Wartezeiten und Laufwege zur Materialbeschaffung entstehen, weil ein Werkzeug oder Arbeitsgerät nicht verfügbar ist, muss die Betriebsausstattung also exakt geplant werden. Es ist schließlich äußerst ärgerlich und unpraktisch, wenn sich am Kopierer lange Schlangen bilden oder der Auspuff von Frau A. nicht angebaut werden kann, weil der dafür benötigte Schraubenschlüssel gerade an der anderen Hebebühne zum Ausbau der Hinterachse von Herrn B. benutzt wird.

Planung wird von verschiedenen Faktoren bestimmt

Allerdings kann aus ökonomischen Gründen auch nicht jedes Arbeitsmittel in allzu großer Anzahl angeschafft werden, denn Werkzeuge und Maschinen, die nicht gebraucht und nicht genutzt werden, sind unnötig gebundene liquide Mittel, das berühmte tote Kapital. Es gilt also, den richtigen Mittelweg zu finden, damit der Arbeitsablauf flüssig bleibt, die Ausgaben für die Betriebsausstattung aber nicht unverhältnismäßig hoch werden. Erfahrungswerte und logische Analysen der einzelnen Arbeitsschritte zeigen auf, welche Materialien ständig in Gebrauch sind, welche nur hin und wieder aber dennoch regelmäßig und welche selten benutzt werden, welche Geräte jeder Mitarbeiter benutzt und welche nur in bestimmten Bereichen eingesetzt werden.

Eingeplant werden müssen auch entsprechende Reserven für den Fall, dass Schäden auftreten oder anderweitig ein Verlust von Arbeitsmitteln eintritt. Betriebsmittel, die für Verschleiß anfällig sind, sollten zudem regelmäßig geprüft und gewartet werden, damit rechtzeitig für Ersatz gesorgt werden kann. Nicht zuletzt ist dies auch aus Sicherheitsgründen unbedingt sinnvoll und nicht selten ohnehin durch entsprechende Vorschriften geregelt.

Wertverlust kann abgeschrieben werden

Übrigens: Betriebsausstattung und Geschäftsausstattung gelten als Teil des Anlagevermögens, dazu gehören alle Wirtschaftsgüter, die dem Betrieb mehr als ein Jahr zur Verfügung stehen. Die kurz unter der Bezeichnung BGA zusammengefassten Güter dienen der Herstellung und Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft eines Unternehmens. Wertverluste der BGA können daher abgeschrieben werden. Güter, die zur Produktion benötigt werden, aber dabei verbraucht werden, zählen hingegen als Verbrauchsmaterialien und nicht zur Betriebs- und Geschäftsausstattung, denn in der Regel dienen sie der Firma deutlich kürzer als ein Jahr.

(Redaktion)


 


 

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