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Bewegtbild in der PR

news aktuell: Reicht ein Selfmade-Video oder sollte immer ein Profi ran?

Roman Mischel: Das hängt natürlich ganz davon ab, welche Ansprüche Sie an das fertige Produkt stellen. Überschaubare Videoproduktionen, also etwa Interviews oder die kurze Dokumentation einer Veranstaltung, kann man mit Übung und ein wenig Erfahrung sicher meistern. Wenn Sie hingegen einen mehrminütigen Imagefilm in ansprechender Qualität produzieren möchten, ist der Aufwand natürlich deutlich höher und kann unter Umständen mehrere Tage dauern. Das fängt bei detaillierten inhaltlichen Planungen an, erstreckt sich möglicherweise über aufwändige Dreharbeiten, wo ein gutes Auge sowie routinierter Umgang mit der Technik gefragt ist und mündet in der Postproduktion, wo sich ein guter Editor mit kreativen Ideen einbringen wird. So etwas ist ein klarer Fall für Profis, die ausschließlich damit ihren Lebensunterhalt verdienen.

Markus Walter: Aus meiner Sicht macht es der Mix. Ein Unternehmen sollte natürlich professionelle PR-Videos drehen, wenn es mit seinen Produkten und Leistungen als hochwertig und kompetent wahrgenommen werden möchte. Es spricht aber auch einiges dafür, ab und an wackelige, selbst gedrehte Aufnahmen aus den Unternehmen oder auch von Events zu verwenden, die die Profi-Videos ergänzen. Diese "Amateuraufnahmen" vermitteln immerhin ein Stück Authentizität und Sympathie - wichtige Attribute, mit denen Unternehmen vor allem auf Social-Media-Plattformen punkten können.

news aktuell: Was sollte ich vor jeder Produktion wissen und bedenken?

Roman Mischel: Es geht nichts über eine gute inhaltliche Vorbereitung und Ideen, wie man ein Thema visuell umsetzen kann. Wer nicht plant, wird meistens sehr viel mehr Material drehen als benötigt. Und ganz oft nicht das, was er später gebrauchen kann. Vor jedem Dreh sollte man nach Möglichkeit einen Filmplan entwickeln, aus dem die wesentlichen Aussagekerne sowie mögliche Bildideen bereits hervorgehen. Zudem müssen vor dem Dreh natürlich allerlei technische Fragen geklärt werden. Zunächst einmal: In welchem Format soll überhaupt gedreht werden? Soll es HD sein oder reicht die normale SD-Auflösung? Dann die Frage, mit welchem Video-Codec die Kamera aufzeichnet, denn dieser bestimmt maßgeblich den Workflow später im Schnitt. Sollen die Bilder einen bestimmten Look haben? Kommt es bei bestimmten Motiven beispielsweise auf geringe Schärfentiefe an? Wenn ja, kommt man mit gewöhnlichen Videokameras schnell an die Grenzen des Machbaren. Und dann natürlich die von vielen Anfängern immer wieder gern vernachlässigte Frage nach dem Ton: Wird in lauteren Umgebungen oder in geschlossenen Räumen ohne Nebengeräusche aufgezeichnet? Für jede Situation gibt es unterschiedliche Mikrofone.


 


 

Videojournalist Roman Mischel
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