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BNP Paribas Real Estate

Dortmunder Büromarkt boomt

Der Dortmunder Büromarkt verzeichnete 2015 einen starken Flächenumsatz von 97.000 m² und erzielte damit einen Anstieg von über 15 % zum Vorjahreszeitraum. Auch der langjährige Durchschnitt wurde um gut 29 % übertroffen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Damit wurde das zweitbeste Jahr aller Zeiten registriert, nur 2012 wurde ein noch besseres Ergebnis erzielt “, sagte Christoph Meszelinsky, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Essener Niederlassungsleiter. Vor allem das vierte Quartal brachte noch einmal einen Schub und steuerte mit 32.000 m² rund ein Drittel zum Resultat bei. Zu dem guten Ergebnis beigetragen hat auch der große Anteil (45 %) von Abschlüssen über 2.000 m², der rund neun Prozentpunkte über dem üblichen Schnitt liegt. Darüber hinaus haben vermehrt kleinere Unternehmen ihren Sitz von außerhalb nach Dortmund verlegt.

An die Spitze der am Umsatz beteiligten Branchen hat sich die öffentliche Verwaltung mit fast 22 % gesetzt. Auf dem zweiten Platz folgt die Sammelgruppe der sonstigen Dienstleistungen mit über 18 %. Vervollständigt wird das Führungstrio von den luK-Technologien, die 16 % zum Gesamtergebnis beitragen. Deutlich zugenommen hat auch der Anteil von Handelsunternehmen, die sich für 14 % des Umsatzes verantwortlich zeichnen. Die im letzten Jahr noch führenden Verwaltungen von Industrieunternehmen mussten dagegen erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen und kommen lediglich auf 7 %.

Leerstand deutlich verringert – Spitzenmiete bleibt konstant

Bei der Leerstandsentwicklung liegt Dortmund im bundesweiten Trend. In den vergangenen zwölf Monaten hat er sich um knapp 17 % auf 130.000 m² verringert. Damit wurde das niedrigste Volumen der letzten fünf Jahre registriert. Die Leerstandsquote ist demzufolge weiter gesunken und liegt aktuell bei 4,5 %. Auch die Entwicklung der Bautätigkeit in Dortmund gestaltet sich positiv. Aktuell befinden sich 32.000 m² im Bau, was einem Anstieg um 52 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch das noch verfügbare Angebot der Flächen im Bau hat sich auf nur noch 13.000 m² verringert.

Bei der Spitzenmiete ist dagegen keine Veränderung zu erkennen. Sie liegt weiterhin bei 13,50 €/m². Laut Christoph Meszelinsky ist auch in Zukunft mit keinen gravierenden Abweichungen vom diesjährigen Ergebnis zu rechnen: „Für die Spitzenmiete ist eine Stabilisierung auf dem erreichten Niveau absehbar.“


(Conrad Rading)


 


 

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