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boot 2020

Tief eintauchen: Erleben unter und über Wasser

Abtauchen, Körper und Seele schwerelos dahingleiten lassen, dieses Gefühl erhält immer mehr Raum im Tourismus. Die boot 2020 als wassersportgrößte Leistungsshow der Welt reagiert darauf und räumt dem Tauchsport deutlich mehr Raum ein.

Allein mehr als 400 der insgesamt 2.000 Aussteller widmen sich in diesem Jahr dem Tauchsegment und tummeln sich in den Hallen 11, 12 und 13. Ein zusätzliches „Gimmick" ist der kurze Übergang von Halle 12 zu Halle 13, der wie ein Unterwassertunnel gestaltet ist. Natürlich darf auch das große Tauchbecken nicht fehlen, ebenso wenig wie die großen Marken und Global Player der Szene. 

Wie jedoch das Unterwassererlebnis besonders in Film und Bild festgehalten werden kann, auch darauf lassen sich auf der boot Antworten finden. In Halle 11 geben Profis Tipps und verraten Tricks aus der Unterwasserfotografie und dem Umgang mit Videokameras und Drohnen. Kurzum die boot ist ein riesiges Unterwasser „El Dorado“.

Doch das Hauptaugenmerk richtet sich natürlich auf die Oberwasseraktivitäten. Vom Einsteigerboot oder „Bötchen“ bis hin zur Luxusyacht lassen sich sämtliche Segmente finden. Dabei fällt in diesem Jahr besonderes Augenmerk auf die Halle 5. Dort wird dem wachsenden Segment der Luxustender, Chase Boats und Shadow Boats Rechnung getragen. Unter dem Begriff „Superboats“ versammelt sich dort alles, was luxuriös, schnell, innovativ und elegant ist.

Diese teuren „Spielschiffe“ sind ein Ausdruck der allgemeinen Situation der Branchen. Die ist nämlich bereits im siebten Jahre in Folge auf Erfolgskurs, wie Jürgen Tracht, Geschäftsführer Bundesverband Wassersportwirtschaft, berichten konnte. Und auch im achten Jahr sieht Tracht keinen Abschwung. So wird sich 2020 wohl den positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre anschließen. „Wir rechnen für 2010 mit einem Wachstum von 1,4 Prozent.“ In real Zahlen ausgedrückt setzte die Branche an maritimen Gütern und Dienstleitungen rund 2,19 Milliarden Euro in 2019 um. Tracht: „Damit kann die Branche sehr zufrieden sein.“

Im Export zeichnet sich ein Trend zu größeren Yachten ab. Segelyachten (11,5%) und Motorboote (23,5%) über zwölf Meter Länge legten um deutlich zu, während die kleineren deutlich rückläufig waren. Dass damit keine Umsatzeinbußen einhergingen liegt daran, dass der Duchschnittswerte der exportierten Boote allein im ersten Halbjahr 2019 um rund 20 Prozent auf 33.500 Euro anstieg.

Verärgert zeigte sich Tracht allerdings über den Zustand der „maritimen Infrastruktur“ in Deutschland. Wie bei den Autobahnen sei „seit Jahren auf Verschleiß gefahren worden.

Was sonst noch auf der boot zu finden ist? In der „Travel World“ werden Urlaubsziele an Seen und Meeren auf einem Hausboot, in einem Hotel oder auf einem Kreuzfahrtschiff angeboten. In den Hallen 13 und 14 werden zudem 60 Tonnen Sand aufgeschüttet, aus der eine Künstler während der Messelaufzeit eine Skulptur formt und zudem Tipps für den Bau einer richtigen Sandburg gibt.

Die Messe geht findet vom 18. bis 26. Januar 2020 täglich von 10 bis 18 Uhr.

(Manfred Fammler)


 


 

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